Freitag, 25. Oktober 2013

Raus aus der Komfortzone....

..... und mal ein paar neue Gedanken denken!

Ich hab mir da was vorgenommen: Jeden Tag will ich eine Kleinigkeit verändern. Mal raus aus dem alten, bequemen Trott, hin zu neuen Erfahrungen und frischen Verknüpfungen im Hirn.
Das können Kleinigkeiten sein, wie zB das Wechseln des Alltagsoutfits. Das können aber auch größere Dinge sein, wie zB das Ausprobieren und Praktizieren neuer Hobbies, oder, was mir als bekennendem Nerd sehr schwer fällt: das Knüpfen und Pflegen neuer Kontakte.

Gestern habe ich angefangen. Normalerweise kennt man mich in Jeans, Tunika, Cardigan und irgendwelche bequemen Schuhen dazu.... gestern habe ich mich gezwungen, zu einem Termin in der Stadt eine Hose aus einem feinen Stöffchen, dazu passende, qualitativ hochwertige Stiefeletten und einen Trenchcoat anzuziehen. Zuerst kam ich mir verkleidet und overdressed vor. Das war so gar nicht mein normales Gabigefühl. Aber dann registrierte ich, dass die Menschen, mit denen ich zu tun hatte, anders auf mich reagierten. Und wirklich, es fühlte sich durchweg an, als würde ich mit mehr Respekt behandelt. Nach einiger Zeit legte sich das fremdelnde Gefühl, und schließlich war mir mein Outfit sogar angenehm. Das Selbstbewusstsein wurde ein anderes. Eine Kleinigkeit, sicherlich. Aber eine neue Erfahrung, die meinen geistigen Horizont erweitert und mein Denken in andere Bahnen lenkt.

Warum mache ich das? Ganz einfach: Es ist alles irgendwie so bequem geworden. Wenn ich möchte, kann ich jetzt wohl noch jahrelang auf der gleichen Straße fahren, ohne, bildlich gesprochen, nach rechts oder links abzubiegen. Alles läuft gut genug, um es laufen zu lassen. Die Notwendigkeit, am Lebensentwurf zu feilen, besteht momentan nicht. Ich könnte auf sehr angenehme Weise geistig verkümmern. Tja... und davor habe ich Angst. Versteinern, verknöchern, unflexibel werden.

Eine weitere positive Veränderung ist, dass ich, so oft ich kann, in den Wald hinterm Haus entschwinde. Früher war ich immer draußen, sobald ich nur ein wenig Zeit übrig hatte. Mit Kindern und mit Hund war das kein Problem. Nun sind die Kinder groß, und der Hund ist leider verstorben. Alleine loszugehen war nicht mehr ganz so toll. Aber eigentlich liebe ich die Natur, und wenn ich erst mal unterwegs bin, will ich gar nicht mehr heim. Also feste Schuhe an und einfach los. Ohne groß nachzudenken. Und sobald ich den Wald betreten habe,  dürfen dann größtenteils nur positive Gedanken gedacht werden. Ein aktives Antidepritraining. Man gewöhnt sich daran, wie es so schön heißt... und das ist genial.

So, viele Worte und noch keine Bilder? Mal sehen, ob ich noch ein paar Bilder von unserem Mortimer habe. ... 18 Jahre alt ist er geworden, und dann ganz friedlich in seinem Körbchen eingeschlafen...

 
 


 


Mittwoch, 23. Oktober 2013

Nur der Moment....


.... nur der Moment zählt, kein: ich muß ... ich sollte, das könnte passieren, das möchte ich erreichen... Einfach sein. Müde, also schlafe ich. Hungrig, also esse ich. Schmusebedürftig, also suche ich mir Jemanden zum Schmusen. Jeder Moment der perfekte Moment, weil er mit allen Sinnen gelebt wird... ohne Ausrichtung nach dem, was noch kommt, ohne Erinnerung an das, was gestern war. Keine Angst vor der Tatsache, dass alles Leben endlich ist, nur das Empfinden des Jetzt. Das will ich auch. Will ich das auch?

Montag, 21. Oktober 2013

Fallmaschenloop!

Gesehen bei Kunzfrau- Kreativ und für cool befunden! Weil Er toll aussieht, schnell und einfach zu stricken ist ( wichtig für so ewige Beginner wie mich) und ich noch Einen brauchte:



 
ok, die Art der Präsentation lässt etwas zu wünschen übrig.... versuche später noch mal, Fotos am lebenden Objekt zu machen! Ich könnte mir vorstellen, noch so einen Loop mit wärmerer Wolle zu stricken, mal sehen!

Montag, 14. Oktober 2013

Katzenfrau!

..... ich weiß ja nicht.... aber manchmal kommt Alles anders. Damit meine ich jetzt mal keine schwerwiegenden Entscheidungen, was das Leben an sich betrifft, oder gar unerwartete Entwicklungen, die dazu führen, dass man mehr und mehr die Richtung wechselt, sondern  ganz einfach  die Tatsache, das ich Katzen habe.

ICH.HABE.KATZEN! Tzzz....

Wer mich kennt, weiß, dass ich immer die absolute Hundefrau gewesen bin. Mit dem Jack Russel im Wald rumstromern, Riesenspaziergänge und Stöckchen werfen.... Schwimmen mit Hund und Gassi gehen, einschlafen mit einer treuen Hundeseele im Arm.

Und dann, nachdem mein Leben einen großen Haken geschlagen hat, kam mit neuem Lebensentwurf und neuem Umfeld eben auch das erste, zaghafte Interesse an diesen eleganten, geheimnisvollen Wesen... (ok, das dachte ich damals... jetzt finde ich sie eher elefantig als elfengleich, oder wie anders ist es zu erklären, dass sie es schaffen, mich  nachts mit einem Sprung von einem 1,10  hohen Sideboard zu wecken? Ich frag nur mal so.) Aber egal.

Katzen waren mir eigentlich immer fremd, und so hat es lange gedauert, bis dann endlich Lutz bei uns einziehen durfte. Einige Zeit später, Lutz sollte nicht allein bleiben, holten wir Sari dazu, und vor Kurzem, eigentlich ungeplant, eigentlich hatten wir die Katzenplanung schon abgeschlossen, kam holterdipolter noch Raupe, pardon, Mogli dazu.

Ja, was soll ich sagen? Nun sind es ihrer Dreie.... sie fressen uns die Haare vom Kopf, traute Zweisamkeit geht nur unter strengster Beobachtung, wenn es Huhn gibt, muss ich 300 g mehr einkaufen, damit Mann und ich auch was abbekommen...aber wenigstens schlafen sie im Bett an den Füßen und ziehen uns nicht die Decke weg....

Noch nicht....






 
hach ja.... ich liebe sie.....




Sonntag, 6. Oktober 2013

Nadelfilzen mit Grundschulkindern....

.... wird mein neues Schulprojekt. Ich plane, kleinere und größere Kinder in die Gruppe zu nehmen. Wir werden das Nadelfilzen in Backförmchen üben und dann, wenn es schon einigermaßen gut läuft, versuchen, einen süßen Zwerg zu filzen. Ich hoffe, die Fingerchen bleiben heile, bin aber oft erstaunt, wie gut einige der kleinen Damen und auch Herren schon basteln und handarbeiten können....