Donnerstag, 9. Januar 2014

Wieder was gelernt!!!

Heute bei der pädagogischen Fortbildung war es sehr interessant für mich. Das Thema lautete: Elterngespräche richtig führen. Im Rahmen dessen führte uns die sehr kompetente Seminarleiterin das Modell der vier Ohren vor.
Dabei geht es darum, dass wir Dinge, die zu uns gesagt werden, mit vier verschiedenen Auslegungen hören können.
Ein Beispiel:

 Brrrr was ist das kalt hier drinnen!

Dieser Satz kann nun als einfache, sachliche Aussage gewertet werden. Ich höre ihn, registriere, dass mein Gegenüber wohl friert, und damit hat sich's!

Ebenso könnte ich ihn aber auch als Appell verstehen. Dann müsste ich davon ausgehen, dass mein Gesprächspartner mit diesem Satz an mich appelliert, dafür zu sorgen, dass es wärmer wird.

Erfasse ich den Satz auf persönlicher Ebene, auf der sogenannten Beziehungsebene, dann entnehme ich ihm vielleicht die unterschwellige Aussage, dass der Sprecher möglicherweise meint, er sei es mir nicht wert, es für ihn warm und gemütlich zu machen, oder er hält mich vielleicht für geizig, weil ich auch bei diesen Temperaturen seiner Meinung nach nicht genug heize...

Dann gibt es noch die Variante der Selbstaussage, das heißt, der Sprecher gibt mit dieser Aussage über sich preis, dass ihm kalt ist, vielleicht, dass er leicht friert, dass er es gern etwas wärmer mag.

Das Modell der vier Ohren nennt sich auch Vier-Seiten-Modell oder Nachrichtenquadrat, bzw.  Kommunikationsquadrat. Der Erschaffer dieses Kommunikationsmodells ist Friedemann Schulz von Thun. Wer ausführlicher darüber lesen möchte, hier der link zum Wikipedia Artikel.

Für mich ist diese Erklärung so wertvoll, weil sie aufzeigt, dass Menschen völlig verschieden denken und daher auch die gleiche Aussage völlig anders verstehen können. Theoretisch war mir das schon klar, ich brauche mich nur, sagen wir: angeregt...mit meinem Mann unterhalten, damit dies deutlich wird. Aber es mal so schwarz auf weiß vor sich zu sehen, auch seine eigene Denke daraufhin zu überprüfen, das finde ich hochinteressant.
 Ich selbst verstehe die meisten Aussagen auf Beziehungsebene. Wenn mir jemand sagt: Hier ist noch Staub drauf!... dann verstehe ich das schnell als Kritik an meiner Art zu Putzen. Mein Mann meint Vieles rein sachlich und versteht meine Aussagen auch so. Hier sieht man, dass es unheimlich leicht zu Konflikten kommen kann.

Mit dem Vier-Ohren- Schlüssel hat man ein Werkzeug an der Hand, auch in schwierigen Gesprächen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen und erfolgreich zu kommunizieren.
Finde ich genial. Ein Geschenk....

 

 


Sonntag, 5. Januar 2014

Lieblingsobst!!!

Kennt ihr Pomelos??? Ich liebe sie!! Mein Sohn hat sie mir vorgestellt, seitdem bin ich ihnen verfallen! Sie schmecken ein wenig wie Grapefruits, sind aber wesentlich süßer und nicht so bitter, auch nicht so sauer! Das Beste an ihnen aber sind die Segmente, die man in große Stücke zerteilt. Man merkt beim Essen, wie jede kleine, mit Saft gefüllte Zelle auf der Zunge zerplatzt.

Was für mich noch ein großer Vorteil ist: Ich reagiere auf alle möglichen Dinge allergisch. Auf Zitrusfrüchte wie Zitronen und Apfelsinen, auch Mandarinen mit Ausschlag rund um Mund und Kinn. Von Pomelos bekomme ich so etwas nicht!

Eine Hymne auf die Pomelo! Man könnte meinen, ich bekomme Geld dafür... :)
Ne ne, ich finde sie einfach nur supersupersuper lecker und sie haben für mich Suchtpotenzial!


Samstag, 4. Januar 2014

Leitsätze....

Habt ihr auch Leitsätze? Meine für das Jahr 2014 sollen sein:

Angst ist eine Entscheidung!

( Will Smith zu seinem Sohn im Film "After Earth")
.... als ich diesen Satz hörte, dachte ich bei mir: Ja, das ist so. Oft genug sorgt man sich um Dinge, deren Verlauf oder Ausgang man überhaupt noch gar nicht einschätzen kann. Man beschwert damit seine Seele, lähmt die Handlungsfähigkeit und macht sich krank!! Und es stimmt: Man kann sich entscheiden, sich nicht dieser haltlosen Angst hinzugeben. Eher lösungsorientiert zu denken! Das bedarf sicher einiger Übung!

Du musst noch!!! wird in den meisten Fällen durch: Ich plane, noch Dieses oder Jenes zu tun! ersetzt.

... damit möchte ich erreichen, dass mein innerer Antreiber kleiner und kleiner wird. Ich leide darunter, fast zwanghaft ständig irgendwelche "Du musst noch!" Dinge erledigen zu müssen. Wenn ich es nicht tue, fühle ich mich oft wertlos. Daran will ich arbeiten!

Wann Etwas anfängt oder aufhört, das steht selten in deiner Macht. Aber solange es dauert, gib dein Bestes, und erlebe die Situation mit all deinem Sein!

.... das hört sich ja fast schon biblisch an! Soll mir in erster Linie helfen, auch hier Versagens- und Zukunftsängste einzudämmen.

Und schließlich habe ich gerade meinen vierten Leitsatz bei der beeindruckenden berlinmittemom gefunden:

 

" Ich erkläre mich nicht mehr, ich rechtfertige nichts- das bin ich!"

..... dieser Satz gefällt mir so gut, weil er dem Selbstbewusstsein einen richtigen Kick verleiht. Es mir einfacher macht, zu leben! Als anscheinend kompliziert denkender Mensch habe ich oft das Gefühl, eine Erklärung für mich und meine Denke mitliefern zu müssen, mich entschuldigen zu müssen, dass ich die Situation nun einmal anders beurteile, mich erklären zu müssen, wenn ich anders urteile als mein Gegenüber. Deshalb eignet sich dieser Satz so sehr als "Magenknotenlöser". Danke dafür.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Was noch fertig wurde...

im letzten Jahr:
Ein paar .... hm.... Handüberzieher? Oder nennt man Diese auch Stulpen? Ich habe sie gestrickt, oben zugenäht, in der Waschmaschine gefilzt, gemerkt, dass das mit oben zugenäht gar nicht geht.... oben aufgeschnitten, nochmals gewaschen und dann mit Nadelfilztechnik verziert.
Nun leisten sie mir, wenn es denn mal kalt ist, wirklich gute Dienste.





 
Bilder sind mal wieder nicht so toll.... ich übe noch .... :)