Samstag, 8. März 2014

Gedankensplitter....

...oft trägt man Gedanken mit sich herum, die es wert sind, notiert zu werden, aber so richtig in keinen textlichen Rahmen passen.

Dazu gehört z.B. Dieser: Heute morgen auf dem Weg zu einem schönen Samstagsfrühstück mit meinem Mann dachte ich: Eigentlich muss ich mich dafür schämen, manchmal undankbar zu sein! Ich habe: ALLES! Alles, was sich ein Mensch wünschen kann. Leser meines Blogs wissen, dass diese Aussage sich nicht auf materiellen Besitz beziehen kann.

Aber ich habe: Gesunde Kinder, wohlgeraten und lebenstechnisch erfolgreich. Einen liebevollen Mann, der manchmal doof ist, genau wie ich. Einen Job, der genau meinem Wunsch entspricht, die Möglichkeit, mich weiterzubilden, was ich immer wollte, genügend Geld, um nicht jeden Cent umdrehen zu müssen sondern nur jeden zweiten.... einen relativ gut funktionierenden Körper und einen recht gesunden Geist...öhm... denke ich.
Ein Auto, welches fährt, alles, was ich für mein Hobby benötige, genügend Kleidung, nervige Katzen...naja, Schluss damit, halt einfach alles.
Und trotzdem nörgelt es in meinem Kopf manchmal. Dem setze ich aktiv Gedanken der Achtsamkeit und Dankbarkeit entgegen. Soviel dazu.

Ja, und dann noch ein kleines Update zum Thema Ernährung:
Hier ein klassischer Ausrutscher:
aber wenn es bei zwei Stücken am Tag bleibt, ist es ok. Ansonsten bin ich erstaunt, wie viel besser es meinem Magen geht, wenn ich nur wenig Zucker und Weizenmehl esse. Der Bauch ist entspannt, die Luft ist raus (haha) und ich fühle mich viel, viel wohler. Morgens in der Woche immer noch Reis mit Gemüse. Bananen oder Äppel wann immer ich Zwischenhunger habe. Außerdem Eiweißbrot, welches ich wesentlich besser vertrage, und ohne Probleme essen kann. Darüber freue ich mich!!!
 
So, genug geschwafelt, jetzt gehe ich die Sonne genießen!
 

Kommentare:

Rosine Apfelkern hat gesagt…

♥♥♥
Rosine

Elisabeth Palzkill hat gesagt…

Liebe Gabi,

eine gescheiterte Ehe hinterlässt Spuren, die nicht vergehen.

Sonnige Grüße
Elisabeth

Rostrose hat gesagt…

Liebe Gabi,
leider dauert's bei mir manchmal ein bisserl länger, bis ich wieder "zu Besuch kommen kann", daher hab ich auch erst heute dieses und dein voriges Posting gelesen. Zunächst mal freut es mich, dass ich dir "Indien-Wiedergeburts-Gedankensplitter" eingesetzt habe - auch wenn ich übrigens selbst keine "Esoterikerin" bin. Aber sagen wir mal so: Von allen religiösen Konzepten finde ich das der Wiedergeburt eigentlich am sinnvollsten. Himmel und Hölle, das hat für mich nur was von Belohnung und Bestrafung, aber Wiedergeburt, das würde auch "Lernen" bedeuten - die Seele kann mit jedem Leben wachsen und reifen und das dazulernen, was ihr noch gefehlt hat... Wenn man nach Indien kommt und sich die Zufriedenheit der (meisten) Menschen dort ansieht, die zum Großteil ja an Wiedergeburt glauben, dann wird einem diese Gedankenwelt gleich noch sympathischer. Denn diese Menschen schaffen es tatsächlich, zufrieden und dankbar durch ein Leben zu gehen, das im Vergleich zu unserem oft ärmlich im materiellen Sinn ist. Und damit sind wir auch schon beim Thema deines aktuellen Postings gelandet. Ich glaube, der große Unterschied zwischen unserer Kultur und der vieler südlicher Länder ist durch unser Klima bedingt: Wenn man in Südostasien lebt oder auf einer karibischen Insel, kann man theoretisch mit sehr wenig überleben. Selten ist es dort so kalt, dass man friert, und bevor die Umwelt all zu heftig zerstört und ausgebeutet wurde, gab es für jeden genug zu essen: Mangos und Kokosnüsse und Bananen gedeihen in diesen Ländern üppigst und können Menschen gut ernähren. Wenn man in solch ein Land hineingeboren wird, ist es nicht wirklich nötig, ehrgeizig bzw. strebsam zu sein. Wenn man hingegen z.B. in Mittel- oder Nordeuropa oder in Nordamerika lebt, ist Strebsamkeit quasi überlebensnotwendig. Es genügt nicht, mit dem zufrieden zu sein, was man an einem warmen Sommertag hat, denn es werden kalte Winterstürme kommen, und bis dahin braucht man Vorräte und ein Dach überm Kopf undundund. Das heißt, wir in diesem Teil der Welt BENÖTIGEN eine gewisse Unzufriedenheit, sie ist vermutlich schon genetisch in uns festgelegt, damit wir uns nicht auf der faulen Haut ausruhen und im Winter verhungern oder erfrieren. Aber leider ist bei uns die "Grenze" für die Unzufriedenheit nicht festgelegt, und sie ist auch nicht auf rein Materielles beschränkt - und so entsteht dann bei manchen Menschen, die nicht wie du oder ich dagegen ankämpfen, eine dauerhafte Unzufriedenheit und innere Rastlosigkeit, obwohl es an nichts Wichtigem fehlt oder das Leben, das man führt, in den Augen anderer Menschen vielleicht sogar mehr als Zufriedenstellend sein müsste, und bei einigen wird dann ohne Ende immer weiter und weiter angehäuft... Da dann innezuhalten und zu sagen "Mir geht's verdammt gut" und "Ich bin dankbar für ..." ist ganz, ganz wichtig, um den nörgelnden Kopf zurechtzurücken... ;o)
So, und jetzt hab auch ich genug geschwafelt - allerdings wollte ich dir noch sagen, dass ich mich ebenfalls nach Irland und Island und übrigens auch Skandinavien sehr hingezogen fühle... (Bevor ich mit meinem Mann zusammen war, bin ich fast ausschließlich in den Norden auf Urlaub gefahren - Island fehlt mir allerdings noch, das ist bis jetzt nur ein TRAUM)...
Alles Liebe und herzliche Frühlingsgrüße
von der rostrosigen Traude
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ✿ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ✿ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ✿ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ✿ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ✿ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ✿ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Irmtraud Kesselring hat gesagt…

Liebe Gabi,
gefunden habe ich dich über Elisabeth - Sehnsucht nach Schlankheit. da habe ich auf deinen Kommentar geantwortet. Du sptrchst mir aus der Seele. Ich mag dieses ewige:
Sport, weniger essen, kalorienbewußter essen auch nicht.
Mir gefällt es hier. Ich komme wieder. Gerade klappte es nicht, dass ich mich bei dir eintragen konnte.
Versuche es noch einmal.
Liebe Grüße Irmi

Irmtraud Kesselring hat gesagt…

Upps: wie ich gerade sehe, bin ich schon Verfolger bei Dir!