Montag, 21. Juli 2014

Waschlappenproduktion.

Eigentlich wollte ich diesen Post ja hochtrabend: Strukturen! nennen.... aber das wäre dann doch zu viel des Guten. Denn es handelt sich hier um ganz normale Waschläppchen. In unserer Familie dank einer herzigen Wortkreation meines damals 3jährigen Sohnes auch "Schlappschläppchen" genannt.
Dass ich zum Waschläppchennadler wurde, das kam folgendermaßen:

Vor einiger Zeit habe ich mich ja entschlossen, keine großen Strickstücke mehr zu beginnen, da sie einfach nie so werden, wie ich das gern hätte, und da, wie ich zugeben muss, mich oft auch die Lust an der langwierigen Arbeit verlässt.
Daher brauche ich, für abends vor dem Fernseher oder wenn der Mann anderweitig beschäftigt ist, natürlich Ersatz. Und da ich noch Unmengen Topflappenbaumwolle rumfliegen habe, ließ ich mich durch die Putzlappenposts auf einigen Blogs inspirieren und fing an, diese praktischen, kleinen Helfer zu werkeln. Ich hoffe, dass sie einen guten Dienst bei der Gesichtspflege tun, da meine herkömmlichen Waschlappen mittlerweile unansehnlich und fadenscheinig geworden sind.




So, und ein weiteres Amigurumi, diesmal soll es ein Kätzchen sein, ist auch noch entstanden. Ich werde routinierter, wenn auch noch nicht viel besser! Aber langsam habe ich das Gefühl, ich schleiche mich um mein großes Ziel, das Häkeln der Tildapuppe, herum. Da muss ich mir wohl selbst mal einen Tritt verpassen. Schließlich haben auch meine Vorbilder mal angefangen, mit viel ribbeln und probieren.
 
 


Und dies ist das richtige Kätzchen bei der Bewachung unseres Balkons. Abends kommen immer nette Kater vorbei, und Madame zeigt denen dann regelmäßig, wer die Frau im Haus ist. Das Foto zeigt sehr schön ihre neue Frisur. Denn ich habe das Kätzlein geschoren...
Sie hatte so ein dickes Fell, eine wahre Quälerei! So ein Persertier kann sich ja nicht mal richtig putzen! Jetzt sind die Haare nur noch ein Drittel so lang und Mogli genießt es richtig! Schon das Rasieren hat sie schnurrend und sich drehend und wendend genossen.... wenn das Fell lang ist, dann ist sie übrigens eher blond. Die Unterwolle ist fast schwarz.

 
 
....und hatte ich schon von ihrer Angewohnheit erzählt, sich abends an mein Bett zu schleichen und mir, wenn ich gerade eben eingeschlafen bin, ins Ohr zu miauen???? grrrrmmmpppfffff.....


1 Kommentar:

Elisabeth Palzkill hat gesagt…

Liebe Gabi,

so wird man erfinderisch.

Alles Liebe
Elisabeth