Montag, 3. November 2014

Schokoladenkugeln!!!

Die Versuchsreihe geht weiter....

Nachdem ich mich nun beim Onlineversand meines Vertrauens mit diversen Lebensmitteln eingedeckt habe, die meinem Mann allesamt sehr suspekt sind, schwirrt mir der Kopf vor lauter Ideen.
Neben dem allerseits gelobten Chiasamen, dessen Quellfähigkeit ich natürlich gleich ausprobieren musste, fanden auch Erythritol und diverse Mehlalternativen den Weg hierher.


Dies soll keine Werbung sein. Ich habe mich wegen der guten Bewertungen und dem angemessenen Preis für diese Marke entschieden.

 
Nicht ganz billig der Spaß, aber der Zweck heiligt die Mittel/ die Kosten. Seit unsere mittelalten Körper hier und da aufmucken und der Arzt mahnend den Zeigefinger gehoben hat, bin ich dabei,  ernährungstechnisch ein wenig umzubauen. Den Mann interessiert das nicht so sehr. Sagen wir mal, es muss nur wie Currywurst aussehen und schmecken, die Bestandteile sind dann zweitrangig.


Chiasamen zum Aufquellen, sehr gesund. Aber als akzeptabler Puddingersatz? Da muss ich noch mal rumprobieren.....

Neben der konsequenten Einschränkung der Weinseligkeit geht es nun dem Zucker- und Kohlehydratkonsum an den Kragen. Wir beide sind familiär vorbelastet, was das Thema Diabetes angeht, und ich hoffe, dieser unangenehmen Krankheit so ein Schnippchen zu schlagen.

Also habe ich mich daran gemacht, Süßigkeiten im low carb Stil zu finden und zu erfinden.
Nach Muffins und Apfelkuchen sind das nun diese leckeren Walnussschokokugeln.
Sie haben ungefähr die Konsistenz von Rumkugeln, schmecken intensiv nach Nuss und Schokolade und, bedingt durch den relativ hohen Buttergehalt, reichen ein bis zwei Kugeln zum Nachmittagstee oder Kaffee, und man ist satt bis zum Abend.

So lecker! Lasst den Gedanken an Mistkäferkugeln gar nicht erst aufkommen. Die verderben den Appetit!!!
 
Für die Kugeln habe ich Walnussmehl, Sojamehl und Erythritol mit etwas heißem Wasser, Butter, Kakaopulver und ein paar Tropfen von den Schokoflavourdrops verknetet. Das Ganze muss einige Zeit ruhen, bzw. ziehen und wird dann zu Kugeln gerollt. Zum besseren Rollen braucht es etwas Öl an den Händen. Wenn ich doch nur die Mengen aufgeschrieben hätte... immer dieses "frei Schnauze" bei mir... tz! Zum Verfeinern würde ich beim nächsten Mal vielleicht etwas Bourbon Vanille oder ein wenig Rumaroma zufügen.

Also, meinem Mann und mir schmecken sie umwerfend gut. Das wirklich Tolle ist, es gibt keinen Süßigkeiten Flash. Kein Blutzuckerabfall, kein Heißhunger, kein schlechtes Allgemeinbefinden. Und kein negativer Suchtfaktor. Trotzdem ist die Süßigkeitenlust befriedigt.

Als Nächstes möchte ich mich an einem lowcarb Brot versuchen... es gibt viele, viele gute Rezepte, mal sehen, was dabei herauskommt!


Kommentare:

mme ulma hat gesagt…

oh, wie spannend! für solche dinge bin ich sehr empfänglich – und wenn dann etwas so feines dabei herauskommt, umso mehr.

Pyrgus hat gesagt…

Ohhh, dann muss ich gleich noch ein blogpost über meine neuesten Mistkä.... äh lowcarb Schokokugeln hinterherwerfen. Die habe ich nämlich entfettet und mit gesunden Crispies aus gepopptem Amaranth versehen.... so gut, dass ich gerade überlege, sie in meinem Kleiderschrank zu verstecken :) Wahrscheinlich habe ich demnächst einen Top Blutzuckerspiegel, muss aber meine Kleidung 3 Größen größer kaufen... XD

Elisabeth Palzkill hat gesagt…

Liebe Gabi,

viel Freude bei deinem Experimentieren wünscht dir
Elisabeth