Freitag, 12. Dezember 2014

Dichtkunst, bzw. bin ich noch ganz dicht?


Wo ich hier nun so schnodderich sitze, habe ich mir gedacht, vielleicht kann ich mich ja auch selbst mal ein bisschen dichterisch betätigen..... mal sehen:




Ja, man merkt, es ist soweit,
die stressig- schöne Weihnachtszeit,
wir hetzen, hasten, und beeilen,
nur wenig Zeit bleibt zum Verweilen.
 
Geschenke suchen, dekorieren,
die Wirtschaft muss ja auch florieren,
drum rennen wir, Geschenke kaufen,
uns um die letzten Bäume raufen...
 
Und Weihnachten dann, abgehetzt,
wird sich zum Mahle hingesetzt,
es gibt das Beste, nur vom Feinen,
die Auswahl aus den teuren Weinen.
 
Nicht, dass noch jemand denkt, wir würden
nicht alle weihnachtlichen Hürden
ganz sportlich tapfer überspringen,
und nur die beste Leistung bringen.
 
Weihnachtsprofis überall,
bunter Glitzer, heller Schall,
teurer Tand und bestes Futter,
Profivater, Übermutter...
 
Ach ich weiß nicht, muss das sein?
Viel Getue, schnöder Schein?
Ich mache davon einfach Pause,
dreh mich um und geh nach Hause....


hmmm.... oder vielleicht so?
 
Mein Weihnachten soll anders sein,
Ich mag ihn nicht, den Glitzerschein,
der monetär zu Buche schlägt,
doch Herzen nicht durchs Dunkle trägt.
 
Ich möchte lachen, singen, speisen,
ein gutes Mahl in netten Kreisen,
gern einfach, lecker und doch fein,
es muss nicht immer teuer sein.
 
Ich möchte fühlen, freuen, sehen
mit lieben Menschen einig gehen.
Und statt durch die Geschäfte rauschen,
am Abend Weihnachtsglocken lauschen.
 
Ich möchte, warm und gut verpackt,
durch Raureif gehen, der schön knackt,
ich möchte kalte Waldluft spüren,
und in der Wintersonne frieren.
 
Zuhause mich dann wieder wärmen,
viel reden und von früher schwärmen,
und bei Kaffee und auch Kuchen
ein altes Weihnachtslied versuchen.
 
Und abends wäre es so schön,
die Augen aller anzusehen,
die Freude, die der Tag gebracht,
die nehmt mit heim! Und gute Nacht!

Oooooder.....

Freude bringt die stille Zeit,
wenn wir möchten, dass sie's tut,
deshalb macht die Herzen weit,
fern von Ärger und von Wut.
 
Übt Verzeihen und Verstehen,
dieses ist nicht leicht zu tun,
doch versucht es , werdet sehen,
endlich kann die Seele ruh'n.
 
Liebe muss im Handeln sein,
für den And'ren spürbar da,
sonst ist alles kalter Schein,
kommt man sich nie wirklich nah!
 
Und jetzt reicht es, Pyrgus fliegt
wieder ihre Höhenflüge,
bis sie auf der Nase liegt,
dieses kennt sie zu Genüge...
hmm.....

Naja. Nicht wirklich anspruchsvolle Dichtkunst. Aber die Gehirnwindungen sind für heute auf Betriebstemperatur hihi.
Wünsche euch einen schönen Freitag!!!

1 Kommentar:

Elisabeth Palzkill hat gesagt…

Liebe Gabi,

das hast du gut gemacht.

Alles Liebe
Elisabeth