Samstag, 31. Januar 2015

in heaven - Bob Ross Himmel

Gestern, auf dem Weg zur Arbeit, sah ich diese wundervolle, watteähnliche Wolke am ansonsten recht wild und grau bewölkten Himmel. Sie erinnerte mich sofort an die Malart und Bilder von Bob Ross, seinerzeit zu Berühmtheit gelangt durch seine Sendung "The joy of painting".


Mein Wattewölkchen geht zu Katja Raumfees "in heaven".


In etwa einer halben Stunde Sendezeit erklärte Bob Ross verschiedene Maltechniken an einem Bild, dass man, mit entsprechender Vorbereitung, parallel zur Sendung malen konnte. Unter Zuhilfenahme verschiedener Malutensilien und Techniken entstanden wie von Zauberhand die schönsten Gemälde. Meist nutzte er die von ihm entwickelte Nass in Nass Technik.

Mitgemalt haben wir noch nie, mein Mann und ich. Aber dann und wann schauen wir uns gern eine  Folge von "The joy of painting" an, einfach, weil es so verblüffend ist, wie durch fachkundige Hand aus Strichen Bäume und aus Tupfen Büsche werden.
Und nicht zuletzt, weil Bob Ross, der leider schon im Alter von 52 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung verstarb, eine so wunderbare Art hatte, zu erklären, und noch dazu eine sehr einfühlsame und fast schon liebevolle Art, zu sprechen. Eine seiner Sendungen zu schauen, hat schon etwas Meditatives!

Bekannt war Bob Ross auch für seine immer wieder verwendeten Aussprüche, die wir teilweise sogar, halb im Scherz und zweckentfremdet, für uns übernommen haben.

Er benutzte z.B. häufig " The big brush,", oder sagte beim Malen gern solche schönen Sätze wie: " A happy little cloud that lives right here, and there, and there another one!" Allein für solche Sätze und Worte könnte ich mir die Videos, die es nun teilweise auch bei Youtube gibt, immer mal wieder anschauen.

Für alle, die interessiert sind, und Bob Ross noch nicht kennen, hier der Ausschnitt aus einer Sendung.....

 
 

Donnerstag, 29. Januar 2015

Das Färöer Tuch

Immer mal wieder lese ich zur Zeit im E-Book:  "Das Färöer Tuch", geschrieben von Nina Lingl und Birgit Freyer. Was für eine interessante Idee! Eine Geschichte um ein wunderschönes, geschichtsträchtiges Strickmuster herum zu weben.... darauf muss man erst mal kommen!

Das Buch liest sich gut und spannend! Der Gedanke, es in zwei verschiedenen Epochen spielen zu lassen, macht das Ganze noch interessanter! Noch bin ich nicht durch, bin aber schon wieder gespannt auf das nächste Kapitel.

Das Muster für das Tuch gibt es käuflich zu erwerben im Onlineshop von Birgit Freyer. Es ist wunderschön und sehr anspruchsvoll, daher traue ich mich ( noch) nicht daran. Vielleicht eines Tages.




Dienstag, 27. Januar 2015

Einfach und effektiv!

Teures Lernspielzeug hat sicherlich seine Berechtigung, aber auch ohne großes Budget kann man seinen Kindern sinnvolle Lernhilfen anhand geben.
Um Erst- und Zweitklässlern das Buchstabieren zu erleichtern, sowie ein Gefühl für das Zusammensetzen von Worten zu vermitteln, besorgte ich über das große Auktionshaus preiswert kleine Buchstabenwürfel, die eigentlich zum Auffädeln gedacht sind. Eine recht große, zusammengewürfelte Menge in verschiedener Ausführung.

 
Mit diesen Miniwürfelchen kann man unheimlich viele tolle Sachen anstellen. Einfach nur Worte legen, Worte um die Wette legen, Worte um die Wette legen und wer die meisten silbernen Würfel gefunden und eingebaut hat, hat gewonnen.... Worte raten und legen... Gruppenspiele: Eine Gruppe baut Fehler in die Wörter, die andere muss sie finden... und, und, und....
 
Der Trick bei der Sache: Durch die bunten Würfel und das damit verbundene Spiel fällt gar nicht auf, dass es auch hier eigentlich ums Lernen geht! Die Kinder sind mit Feuereifer bei der Sache, strengen sich phänomenal an, das Wort richtig zu schreiben und lernen nebenbei den Umgang mit dem Alphabet!

 
Auch Kinder, die sehr unlustig ans Lesen und Schreiben herangehen, bekommen so vielleicht einen Zugang zum Thema. Mit einem Jungen, der neu zugezogen war und die deutsche Sprache so gut wie gar nicht beherrschte, konnte ich anhand der Würfelbuchstaben einige Erfolge erzielen.
 
Das hört sich jetzt fast wie Werbung an. Ist es auch, allerdings nicht für ein bestimmtes Produkt, sondern für die Vereinfachung und das zugänglich machen effektiver Lernmöglichkeiten für jedes Kind.
Natürlich gibt es die Würfelchen auch aus Holz, allerdings befürchte ich, dass die Herstellung nicht umweltschonender ist als bei den Plastikquadern. Ich habe mich für Kunststoff entschieden, weil sie in viele Hände wandern und so immer mal schnell gereinigt werden können, ohne Schaden zu nehmen. Wer das Ganze ökologisch unbedenklich haben möchte, muss sicherlich etwas tiefer in die Tasche greifen.
 
 
Die Würfel gibt es auch mit Zahlen, damit kann man Matheanfänger sicherlich eine geraume Weile begeistern, denn die Möglichkeiten sind schier unendlich. Kleine Ausgabe, großer Nutzen. Spielt sich auch gut mit Omas, Opas, Mamas und Papas. :)
 

Samstag, 24. Januar 2015

in heaven..... endlich Schnee!!!

Samstagmorgen...  Wir liegen gemütlich im Bett, als das Telefon klingelt: "Herr Pyrgus? Wir werden bei diesen Witterungsverhältnissen in ca. einer Stunde mit Ihrer neuen Waschmaschine bei Ihnen sein...."


Mein Blick vom Balkon geht zu "in heaven" ! Die liebe Katja Raumfee sammelt jeden Samstag Himmelsbilder!
 

Ähm, ok? Welche Witterungsverhältnisse? Ich drehe mich träge zum Fenster und- traue meinen Augen nicht! Alles weiß!!! Weißer noch als weiß!!! Leider nicht sonnig strahlend, sondern grau und trübe. Aber das macht nichts, denn endlich schneit es mal so richtig. Wie lange hatten wir das schon nicht mehr.
 
Leider sagt die Wetterapp, dass wir heute den ganzen Tag nutzen müssen, um uns darüber zu freuen, da es morgen schon wieder tauen soll. Ich hoffe, sie hat sich vertan! :)))
 
 
 

Montag, 19. Januar 2015

"Als ich unsichtbar war"

Aktuell lese ich ein Buch von Martin Pistorius: "Als ich unsichtbar war."
 
Es handelt von einem jungen Mann, der als Kind in eine Art Koma fiel und nicht so weit weg war, wie seine äußere Erscheinung vermuten ließ.
Ein Buch, das die ureigenen Ängste anspricht... lebendig gefangen im eigenen Körper.  Und während ich das Buch lese, nein, verschlinge frage ich mich: Warum tue ich mir das an? Und kann es doch nicht weglegen.

 
Als ich unsichtbar war: Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt
 
Faszinierend, welche Überlebensstrategien er genutzt hat, und so interessant, was Körper und Geist alles fertig bringen können, wenn nötig....
 
 
Nachtrag: Ich habe das Buch ausgelesen, und bin beeindruckt, welche Hürden der menschliche Geist überwinden kann! Wie viele körperliche Verbesserungen sich durch Wollen und verbissenes Üben einstellen können... und ich freue mich natürlich für den Autor, dass es für ihn besser gekommen ist, als er jemals zu hoffen wagte!
 
 

Sonntag, 18. Januar 2015

Wochen(glück)-Rückblick KW3 bei Fräulein Ordnung

Was hat mir die letzte Woche versüßt? Es gibt da ein paar recht erfreuliche Dinge, die ich gerne teilen möchte!! Deshalb nehme ich am Wochen(glück)-Rückblick von Frl. Ordnung teil!
Mein Weg zur Arbeit! Seit ich mich entschlossen habe, den Weg durch den nahen Wald zu nehmen, bin ich nach der Arbeit wesentlich entspannter. Das kurze Stück durch die Natur reicht schon, um die Batterien wieder aufzufüllen. Es ist so viel schöner, durch den Wald zu laufen, als an der stark befahrenen Straße entlang zu hetzen!






 Das Erlernen eines etwas komplizierten Blattmusters. Ich plane ihn ja noch immer, den ulitmativen, MEINEN persönlichen Strickschal. Und kreise drumherum. Will sagen, ich bereite mich vor und übe mit grober, weicher Wolle, was sich hinterher filigran und fluffig aus Lacegarn gestrickt um meinen Hals winden soll.... :)



Das Durchschauen einer Bildermappe, in welcher ich viele Werke meiner drei Lieben aufbewahre! Am Stil erkenne ich sofort, wer welches Bild gemalt hat! So schöne Erinnerungen..... :)



















Ja, das war schön....

Samstag, 17. Januar 2015

in heaven- virtual reality

 
Ich bin nicht unbedingt ein Mensch mit unkompliziertem Gemüt, und es geschieht dann und wann, dass mir Alles zu viel wird. Wenn zu viele Dinge nicht gut laufen, wenn ich an mir und der Welt verzweifle, dann greife ich zu einem Trick.
 
Anstelle, wie früher, in depressive Gefühle zu verfallen, klinke ich mich für ein- zwei Stunden aus und begebe mich nach Skyrim. Da ist es sicher, die Bedrohungen sind bekämpfbar, die virtuelle Umgebung und die untermalende Musik ist wunderschön!
Mancher fragt mich: In dem Alter? Ein Konsolenspiel? Flucht vor der Wirklichkeit? Und meine Antwort darauf war, ist und wird hoffentlich noch lange bleiben: Ja! Warum nicht?
Ich habe schon immer gern gespielt, das hört mit den Jahren nicht auf. Und wenn ein besserer Gefühlszustand so leicht zu erreichen ist wie durch diesen Gedankencut und die Konzentration auf Etwas, was dem Gehirn Erfolg simuliert, dann ist es doch nicht schlecht!
 
Daher gibt es für Katja Raumfees " In heaven" heute mal einen Himmel aus Skyrim, sogar mit Drachen in weiter Ferne!
 


 
Und dieses Bild war der verzweifelte Versuch, einen wunderschönen Mond mit der Handycam festzuhalten. In Echt sah das so viel schöner und beeindruckender aus :))
 
Katjas Gedanken zu den himmlischen Gegebenheiten sind so gut ausgeführt.... tatsächlich waren einige dieser Gedanken einst der Auslöser dafür, dass ich mich aus dem engen Korsett einer Religionsgemeinschaft gelöst habe. Am Anfang mit vielen Ängsten vor Verdammnis und Bestrafung, mittlerweile mit einem abgeklärten Blick auf das, was dort damals gepredigt wurde.
Wie sehr ich mir auch wünschte, dass es einen Ort gibt, wo alles endlich einen übergeordneten Sinn macht, religiösen Dogmen möchte ich mich nicht mehr unterwerfen

Mittwoch, 14. Januar 2015

~*Monatsprojekt*~Januar Nr. 2

So... die Wollkugeln sind nun dreimal in der Waschmaschine gewesen. Bei 60 Grad. Und das ist dabei heraus gekommen.
 
 
Sie sind verfilzt, haben eine weiche, kuschelige Struktur, man sieht allerdings noch, das sie gehäkelt wurden. Nochmal möchte ich sie nicht waschen, ich glaube nicht, dass das viel bringen würde.
Die Form hat sich nicht verzogen, und die Stopfwatte ist immer noch schön fluffig. Der Vorversuch "Strickfilzkugeln" war also ein Erfolg!

Somit wende ich mich nun dem eigentlichen Projekt zu.... ich bin ja mal soooo gespannt, ob es was wird. Gibt erst mal nur ein Foto, ich trau dem Braten noch nicht. Und ich bin selbst gespannt, ob ich mich hinterher traue, das fertige Werkstück einfach so in die Waschmaschine zu werfen... :))

Foto wurde am frühen Morgen gemacht, meine Augen waren noch Schlitze und draußen war es dunkel....
Naja, aber die Kugeln. Die habe ich ja nun, und sie sind viel, viel größer, als ich erwartet hatte. Was sie für ihren ursprünglichen Zweck, eine schöne, helle Filzhalskette, eher unbrauchbar macht. Obwohl, es wäre dann eine Lagenlook Statementkette! Statementketten, so nennt man das ja heute wohl.... diese riesenplakativen Halsdekorationen, die zeigen: Hey, ich bin voll in!!! Up to date!!!
Sieht zusammen mit manchen Outfits nicht schlecht aus, aber meins ist es nicht....

Hmmm aber, .... welches Statement könnte ich mit einer großkugeligen Filzlagenlookkette wohl vertreten? Seht her! Ich bin präsent! Rund, weich, kuschelig und warm! Ach, ich weiß nicht. Und die Kette müsste dann noch einige Jahre auf ihren Einsatz warten. Denn mit freakigem Lagenlook werde ich so ab 60 anfangen...

Mal sehen. Ich gucke mir die Bolletjes jetzt noch ein bisschen an und überlege, was ich daraus mache. Der Mann hatte den Vorschlag, jeder Kugel ein anderes Gesicht zu sticken. Ja. Toll. Und dann?  :))

Samstag, 10. Januar 2015

in heaven: Sturmzeit.

Bewölkt wie der Sturmhimmel sind meine Empfindungen dieser Tage. Es ist schon so viel zu den aktuellen Vorfällen geschrieben worden, und ich kann nichts Weises oder Kluges hinzufügen, da mir die Worte fehlen.

Sturmzeithimmel für die Raumfee und Little Hideaway

Gibt es die Möglichkeit, den Pfad zu ändern, die Dinge bezüglich der religiösen Irrungen und Wirrungen zum Guten zu wenden? Ich glaube, wenn überhaupt, dann müssen wir bei den Kleinen anfangen. Wir müssen Toleranz und Offenheit, Menschlichkeit und Mitleid in die kleinen Herzen unserer Kinder säen, damit Glaubensunterschiede, Meinungsdifferenzen sowie äußerliche Unterschiede kein Grund mehr sind für Hass und Gewalt.

Mich stimmt es nachdenklich, wenn ein 7 jähriger zu mir kommt und mir bezüglich einer bestimmten Verhaltensweise oder Handhabung eine Textstelle aus der religiösen Schrift seiner Glaubensgemeinschaft vorträgt. Es ist verständlich, dass gläubige Eltern ihre Kinder in demselben Geiste erziehen wollen. Aber wenn klar wird, dass schon dieses Kind blind und ohne nachzudenken Dogmen herunterrasselt, dann geht das meiner Meinung nach in die falsche Richtung.

Es gibt seit einigen Jahren ein ganz wunderbares musikalisches Projekt der Gruppe Beyond. Die vier Frauen, Tina Turner, Dechen Shak-Dagsay, Regula Curti und Sawani Shende-Sathaye singen mit Kindern aus allen Glaubensgemeinschaften gemeinsam religiöse Lieder. Die Kinder lernen dort, dass sie, auch wenn sie einen anderen Glauben haben, friedlich und freundschaftlich miteinander leben können. Die Musik ist, zumindest in meinen Ohren, wunderschön, und das Projekt macht mir Hoffnung! Wir brauchen mehr davon!

 
 
Hier kannst du reinhören in dieses herzenbewegende Projekt.
 
Der Webseite entnommen: Gegründet von der Züricher Sängerin und Musiktherapeutin Regula Curti und der tibetischen Sängerin Dechen Shak-Dagsay, traf das nach der Gruppe benannte Debütalbum “Beyond” vor fünf Jahren einen Nerv, eroberte die europäischen Charts und setzte neue Standards in der Spirituellen Weltmusik. “Beyond” fand sofort sein Publikum und verkaufte 200’000 CDs. “Wir waren überwältigt von der Reaktion”, erinnert sich Regula Curti. 2011 folgte “Children Beyond”, eine Musik zur Förderung der spirituellen Entwicklung des Menschen und Bildung von Toleranz und Frieden. Den Youtube-Clip des “Peace-Mantras” daraus haben bislang über 1,5 Millionen angeschaut.
“Love Within” ist die bislang ehrgeizigste Aufnahme von Beyond, die hier zu einem interkontinentalen Quartett gewachsen sind, verstärkt von der Inderin Sawani Shende-Sathaye aus Pune."
 

Mittwoch, 7. Januar 2015

~*Monatsprojekt*~Januar Nr.1

Nr. 1 deshalb, weil ich im Moment im Projektrausch bin. Ich! Aber ich hatte so viele, tolle Ideen und der Wollhändler meines Vertrauens hatte (hat noch) die Drops Alpaka Wollen ( Wollen? Ist das die Mehrzahl?) im Angebot..... Naja. Zunächst einmal habe ich mir die Drops Nepal geschnappt und flugs ein paar schöne, warme Eulenstulpen gestrickt.
Die Stulpen sind mir schon öfter beim Stöbern im Internet aufgefallen und so habe ich mich kurzerhand "frei Schnauze!" an die Arbeit gemacht! Ging ganz flott, 2 Abende vor der Flimmerkiste und fertig. Bilder sind ein bisschen unscharf....


 

 
Naja, und dies sind sozusagen Testkugeln. Gehäkelt, gefüllt, verschlossen und .... gefilzt. Ich hatte gedacht, sie werden viel kleiner, das war aber nicht so. Deshalb wandern sie am Wochenende noch mal mit in die Waschmaschine, dann zeige ich sie im gefilzten Zustand. Eigentlich ging es mir nicht um die Kugeln. Sie sind quasi ein Vorversuch zu ... einem neuen Projekt. Mal sehen, was das so wird. Ich schreib aber noch nix drüber, is geheim.


 
Ja und dann kommt hier eeeeinfach so ein Paket mit wunderschöner Wolle an.... ich habe mir drei verschiedene Tücher bzw. Ponchos ausgesucht, die ich im Laufe der Zeit stricken möchte. Hauptsächlich wollte ich nur an der Wolle schnuppern und sie befummeln. Aber wo sie nun schon mal da ist, werde ich sie auch verarbeiten!!


Mein armer Mann sitzt hier neben mir auf dem Sofa und muss sich die ganze Zeit Sätze anhören wie: " Schatz! Mit Seide! Fühl mal! Hier, und riech mal! Und guck dir mal dieses leicht ins Lilane gehende Blau an!" " Also du weißt ja, was ein Alpaka ist, oder? Und die Wolle hier kommt echt!! aus Peru!!" Er sieht schon ganz schwach aus und versucht krampfhaft, Interesse zu zeigen....
 

Sonntag, 4. Januar 2015

Zwangstragen!!!

Mein großes Thema ist ja momentan das Ausmisten. Kleidungstechnisch war das bislang sehr ergiebig. Bis auf die paar Stücke, die ich direkt in den Kleidercontainer gebracht habe, sind viele noch gut genug, um im hiesigen Sozialkaufhaus weitergegeben zu werden.

Mein Problem waren immer die Kleidungsstücke, die ich aus irgendeinem Grund nicht abgeben kann oder will, die aber komischerweise trotzdem ein Leben als Schrankleichen fristen. Jedes Mal denke ich: "Ach, das könntest du ja auch mal wieder anziehen!" Und dabei bleibt es dann. Warum? Ich weiß es nicht.



Nun bin ich beim Durchschweifen der ewigen Weiten des WWW  auf einen interessanten Artikel gestoßen, geschrieben von der möchtegern-minimalistin auf ihrem gleichnamigen Blog.

Es geht um das Zwangstragen von Kleidungsstücken, die sich in oben genannter Grauzone befinden! Eine super Idee! Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Auszug: ......
"Wie funktioniert Zwangstragen?
Ganz einfach! Kleidungsstücke werden einen Tag getragen, fühlt man sich in dem Teil wohl, zwickt und kneift es nicht, darf es bleiben."

So, und genau so mache ich das jetzt. Habe gestern mit einer weinroten Bluse im Knitterlook angefangen. Ich finde den Schnitt gut und die Farbe sehr schön. Sie sitzt und passt. Warum hängt sie also die ganze Zeit im Schrank? Gestern machte ich also den Zwangstragetest, und siehe da, es liegt am Material. Da es ein Mischgewebe ist, fühle ich mich nach einiger Zeit nicht mehr so wohl darin. Auch bleibt sie auf bestimmten anderen Stoffen hängen, und das Gefühl, immer irgendwo zerren und ziehen zu müssen, nervt. Letztendlich ist es wohl auch der Knitterlook. Obwohl ich weiß, dass er gewollt ist, fühle ich mich usselig darin. Sehr schade, aber das sind k.o. Kriterien. Weg!!!

Heute ist es eine grüne, gar nicht mal so unedle Shirtjacke. Das grün ist schön, sie ist nicht ausgewaschen, passt auch, was stört mich also? Mal abwarten, ich denke, es hängt mit der Rüschenkante zusammen. Vielleicht ist sie auch mehr was für den Sommer, das muss man berücksichtigen.

All diese Erfahrungen werde ich in zukünftige Kleidungskäufe einfließen lassen. Zudem hat Frau Rubinengel noch eine coole Idee vorgestellt, wie man die eigenen Farben beim Kleidungskauf immer vor Augen haben kann. Wird kopiert! Mal sehen, wo ich mit meinem Kleiderschrank in einem Jahr angekommen bin....



Samstag, 3. Januar 2015

Lecker! Kokostraum und Zuckergrummeln!

Natürlich experimentiere ich auch im Jahre 2015 freudig weiter mit low carb. Und so ist mir beim Forschen nach neuen Rezepten ein höchst attraktives Bild untergekommen, welches ungewollt immer wieder vor meinem inneren Auge erschien...
Die LowCarb Kokoskugeln nach Bounty Art!

Habe versucht, sie frei Schnauze nachzuarbeiten, und sie waren wirklich, wirklich sehr lecker! Ihr seht, ich schreibe: waren! Und das ist auch schon das Problem..... da der Mann nicht so sehr auf Süßigkeiten steht, muss ich so etwas meist allein aufessen. Zumindest, wenn sich nicht ein hungriges Kind hierher verirrt.
Da nützt alles low carb nix, zu viel ist zu viel! Nur der Blutzucker sagt danke!


Aber trotzdem. Die waren so hammerlecker, irgendwann, vermutlich wenn ich Besuch erwarte, mache ich sie noch einmal.
Ich habe wild entschlossen Kokosstreusel, Erythritol, Kokosfett und Kokosrahm vermischt und so lange geknetet, bis es sich zu Kugeln formen lies. Die Masse zwischendurch immer wieder probiert und verfeinert, bis sie mir ausgewogen erschien. Dann habe ich hochwertige, hochprozentige schwarze Schokolade geschmolzen und die Kugeln darin gerollt.... und sie anschließend in den Kühlschrank gesperrt.

Wo sie bekannter Weise nicht lange verblieben...

***

Letzte Woche habe ich sehr preiswert einige 1kg Dosen Xylit erstanden. Nicht ahnend, dass dieses eine wesentlich höhere Süßkraft hat als Erythritol, habe ich mich direkt mal extrem in der Menge vertan und konnte den Rest des ersten Nachtisches, den ich damit gesüßt habe, wegwerfen.
Leider muss ich sagen, dass ich persönlich mit reinem Xylit wesentlich mehr Probleme mit Luftansammlungen und Bauchgrummeln habe. Vermutlich habe ich mir da gleich zu viel zugemutet.
Auch ist es nicht ganz kalorienfrei. Ich werde jetzt noch mal versuchen, Kaffee und Tee damit zu süßen, ansonsten muss ich es leider weitergeben und reumütig zum Birkenzucker/ Erythritol zurückkehren.



 Letztendlich hat dieses ganze Süssigkeitenersatzgewurschtel bislang bewirkt, dass ich echte richtige Zuckersüßigkeiten, die ich sonst sehr, sehr gerne gegessen habe, nicht mehr vermisse. Der Blutzuckerspiegel macht längst nicht mehr solche Kapriolen, wie er es zu tun pflegte. Leistungsabfälle durch Zuckertief und darauf folgender Heißhunger sind (und bleiben hoffentlich) Geschichte. Dafür lohnt es sich alle mal!


Donnerstag, 1. Januar 2015

Gedanken zum neuen Jahr....

Hallo 2015!

Ganz interessant, dass so viele Menschen für das neue Jahr den Wunsch nach Entschleunigung, Vereinfachung, nach echtem Leben ausgesprochen haben. Auf vielen Blogs liest man davon, und auch in Gesprächen von Mensch zu Mensch hört man von dieser Sehnsucht, alles wieder ein bisschen echter, lebensnaher, zu gestalten, weniger dem Trend und den Vorgaben hinterherzulaufen, sondern authentischer im eigenen Hier und Jetzt leben zu wollen.

Auch in mir ist da ein großer Wunsch, ein Drängen nach Veränderung. Nach Optimierung, downshifting, nach Besinnung auf die Dinge, die wirklich von Wert sind im Leben.

Wie kommt das? Ist es die Antwort auf die Überflutung mit allem, was das Herz begehrt? Orientierungslosigkeit und Wertverfall im Geistigen wie im Materiellen scheint die Folge dieser Überschwemmung zu sein....

Ich sehe immer mehr, was ich alles nicht brauche, um glücklich zu sein. Und es kristallisiert sich heraus, was wirklich wichtig ist. Zum Begriff "downshifting" habe ich einen interessanten Artikel bei Wikipedia gefunden, hier ein Auszug daraus:

***

"....Viele Menschen, die ein Einfaches Leben begonnen haben, berichten von einem starken Bedürfnis, ihr bisheriges Leben neu zu ordnen, um eine größere innere Erfüllung zu erlangen. Die Motivation dazu kann aus innerer Unzufriedenheit entstehen – hervorgerufen beispielsweise durch das Gefühl, ständig überlastet oder nicht „bei sich selbst“ zu sein – oder aber aus äußeren Umständen erwachsen, häufig zum Beginn einer neuen Lebensphase, eingeleitet beispielsweise durch die Gründung einer Familie oder krisenhafte Einschnitte, die – oft mit schmerzlichen Verlusten einhergehend – eine Neubewertung materieller und immaterieller Werte nach sich ziehen. In vielen Fällen ist dabei die „Entrümpelung“ des eigenen Lebensumfeldes und dessen einfachere Organisation ein grundlegender erster Schritt. Ein weiterer wichtiger Punkt kann eine stärkere Konzentration auf eine unkomplizierte, naturnahe, auf sich und die Menschen im nächsten Umfeld bezogene Lebensweise sein, bei der Eigenleistungen im Sinne einer Selbstversorgung gegenüber Fremdleistungen deutlich in den Vordergrund rücken. Dies betrifft vor allem die Bereiche Ernährung (Gartenbau, selber Kochen, mit Hang zum Vegetarismus/Veganismus) und Handwerk (Tischlern, Klempnern, Maurerarbeiten und Kunsthandwerk), seltener Bekleidung und Energieversorgung. Im Sinne der Ressourcenschonung, der Abfallvermeidung, der Energieeinsparung, der Reduzierung des eigenen ökologischen Fußabdrucks, der Wiederverwertung und der Kreislaufwirtschaft sowie als Kulturgut werden Second-Hand-Produkte und Altbausubstanz wertgeschätzt. Weiterhin werden die häuslichen Einsparpotenziale, z. B. bei Wasser, Strom, Energie und Entsorgung, bewusster genutzt. Nicht selten geht mit der Umstellung der Wertesysteme auch eine spirituelle Neuorientierung einher, oftmals in Annäherung an fernöstliche Philosophien wie den Buddhismus oder Daoismus...."
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Einfaches_Leben

Liegt das am Alter? Ich habe allerdings nicht den Eindruck, dass nur eine bestimmte Altersgruppe davon betroffen ist....

Was sind die Folgen, wenn tatsächlich so eine Art großflächiges Umdenken stattfindet? Wird alles besser werden? Was passiert mit der Wirtschaft, was passiert, wenn asiatische Billigprodukte nicht mehr gekauft werden?
Mir fehlt das Wissen zum Thema. Ein paar Lerneinheiten Volkswirtschaftslehre reichen da nicht aus. Aber ich werde den Trend mal aufmerksam beobachten, und ich für meinen Teil bin dabei. Ganz konkret mit Ausmisten von Haushaltsartikeln, Kleidung und schlechten Beziehungen. Mit verbessern von Ernährungsgewohnheiten und kostbaren Beziehungen. Mit dem bewussten Genuss von Allem schönen, was die Natur zu bieten hat. Mit aufmerksamen Einkaufen. Mit Liebe und Achtsamkeit für die, die ich liebe und für mich selbst. Das habe ich ja im letzten Jahr schon mehr oder weniger unbewusst begonnen,  und es fühlt sich gut an. Mal sehen, wie es weitergeht!

Spannende Zeiten..... vielleicht folgt auf die Zeit des großen Egoismus ja nun eine Zeit der Menschlichkeit, des Miteinanders.



Frauchen schwafelt schon wieder.... soll mich lieber streicheln. Sie könnte so viel von mir lernen.........