Sonntag, 4. Januar 2015

Zwangstragen!!!

Mein großes Thema ist ja momentan das Ausmisten. Kleidungstechnisch war das bislang sehr ergiebig. Bis auf die paar Stücke, die ich direkt in den Kleidercontainer gebracht habe, sind viele noch gut genug, um im hiesigen Sozialkaufhaus weitergegeben zu werden.

Mein Problem waren immer die Kleidungsstücke, die ich aus irgendeinem Grund nicht abgeben kann oder will, die aber komischerweise trotzdem ein Leben als Schrankleichen fristen. Jedes Mal denke ich: "Ach, das könntest du ja auch mal wieder anziehen!" Und dabei bleibt es dann. Warum? Ich weiß es nicht.



Nun bin ich beim Durchschweifen der ewigen Weiten des WWW  auf einen interessanten Artikel gestoßen, geschrieben von der möchtegern-minimalistin auf ihrem gleichnamigen Blog.

Es geht um das Zwangstragen von Kleidungsstücken, die sich in oben genannter Grauzone befinden! Eine super Idee! Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen?

Auszug: ......
"Wie funktioniert Zwangstragen?
Ganz einfach! Kleidungsstücke werden einen Tag getragen, fühlt man sich in dem Teil wohl, zwickt und kneift es nicht, darf es bleiben."

So, und genau so mache ich das jetzt. Habe gestern mit einer weinroten Bluse im Knitterlook angefangen. Ich finde den Schnitt gut und die Farbe sehr schön. Sie sitzt und passt. Warum hängt sie also die ganze Zeit im Schrank? Gestern machte ich also den Zwangstragetest, und siehe da, es liegt am Material. Da es ein Mischgewebe ist, fühle ich mich nach einiger Zeit nicht mehr so wohl darin. Auch bleibt sie auf bestimmten anderen Stoffen hängen, und das Gefühl, immer irgendwo zerren und ziehen zu müssen, nervt. Letztendlich ist es wohl auch der Knitterlook. Obwohl ich weiß, dass er gewollt ist, fühle ich mich usselig darin. Sehr schade, aber das sind k.o. Kriterien. Weg!!!

Heute ist es eine grüne, gar nicht mal so unedle Shirtjacke. Das grün ist schön, sie ist nicht ausgewaschen, passt auch, was stört mich also? Mal abwarten, ich denke, es hängt mit der Rüschenkante zusammen. Vielleicht ist sie auch mehr was für den Sommer, das muss man berücksichtigen.

All diese Erfahrungen werde ich in zukünftige Kleidungskäufe einfließen lassen. Zudem hat Frau Rubinengel noch eine coole Idee vorgestellt, wie man die eigenen Farben beim Kleidungskauf immer vor Augen haben kann. Wird kopiert! Mal sehen, wo ich mit meinem Kleiderschrank in einem Jahr angekommen bin....



Kommentare:

Elisabeth Palzkill hat gesagt…

Liebe Gabi,

die viele Kleidung hängt gut in den Schränken.
Ich kaufe jedoch seit vielen Jahren nichts Neues hinzu.
Das funktioniert gut.

Sonnige Grüße
Elisabeth

Elisabeth Palzkill hat gesagt…

Die Kommentare werden sofort sichtbar.
War das nicht mal anders?

Pyrgus hat gesagt…

Ja das stimmt Elisabeth, ich hatte vorher auch schon ein paarmal umgestellt auf "unkontrollierte Freigabe", jedoch hat das komischerweise nie so funktioniert. Seit einiger Zeit benutze ich ein anderes Blogthema, und es klappt! Mag daran gelegen haben.....

Elisabeth Palzkill hat gesagt…

Liebe Gabi,

ich danke für deine Antwort.
Es ist immer wieder schön bei dir.
Deine Beiträge erfreuen mein Herz.

Alles Liebe
Elisabeth

Die Raumfee hat gesagt…

Hier sind kürzlich 8 Säcke Kleidung in den Gebrauchtwarenhof umgezogen. Kleidung soll das Wohlgefühl steigern, nicht beeinträchtigen, sonst muss sie gehen. Du machst das ganz richtig.

Die Kurkumawurzeln liegen nur zur Demonstration auf dem Bild, damit man mal sieht, wie die aussehen. Die verwende ich nur zum Kochen. Für die goldene Milch wird gemahlenes Kurkumapulver verwendet. Das gibt es in jedem Supermarkt, in Bioqualität dann eben im Bioladen.

Herzlich, Katja

Pyrgus hat gesagt…

Ach so, ich dachte man muss selber raspeln :). Dann werde ich beim nächsten Einkauf mal Ausschau nach Kurkumapulver halten. Solche Rezepte reizen mich immer total. Wer sagte das noch: Eure Nahrung sei eurer Heilmittel? Hippokrates?