Mittwoch, 25. Februar 2015

Erdmännchenobservierung.

Neulich im Freizeitpark Alsdorfer Weiher! Wir hatten das große Glück, eine großflächig angelegte Erdmännchenobservierung zu beobachten. Also nicht die Menschen, die die Erdmännchen... nein, die Erdmännchen hatten sich strategisch in ihrem Terrain verteilt und hielten einen wunderschönen, neugierigen Pfau wohl für einen extraterrestrischen Eindringling!


 
 Naja, kann man ja auch verstehen... man selbst ist klein, braun, pelzig und stinkt, und dann kommt da so eine majestätische Erscheinung mit glänzendem Prunkgefieder und Krone auf dem Kopf, und schreitet stolz daher....


 


 


 


 


Jedenfalls, man war in Aufruhr. Aber die Erdmännchen sind auf Zack! Denen entgeht nix! Der Pfau hatte nicht den Hauch einer Chance.... wozu auch immer!



Abends waren sie dann alle zusammen in ihrer erfolgreich verteidigten Clanhöhle und schnatterten wohl aufgeregt über das Erlebte.... später hörte man hier und da ein Gähnen.... "Gute Nacht, John Boy!" "Gute Nacht, Grand Pa!" "Gute Nacht, Schätzchen!"....
 

Samstag, 21. Februar 2015

Rituelle Gummibärchenverbrennung.....

Richtig gelesen! Ihr werdet hier Zeugen der wohl ersten und hoffentlich einzigen rituellen Gummibärchen- und Schokoladenverbrennung! Und wenn ihr euch jetzt fragt: Warum tut die sowas?
.....dann kann ich das gut verstehen.

Der pferdefüßige, gehörnte Schokokuss und die dämonenbefratzten Kaubonbons, der bösartig grinsende Gummibär und die schleimige Lackritzschnecke......

....der höllische Schokopudding und die spitzzahnige Schokolade, sie alle müssen gehen!

Verlasst mein Haus!!! Öhm, aber nicht durch die Toilette.
 
 
Macht euch keine Sorgen :). Es ist ein Versuch, humorvoll mit meinem Versagen umzugehen und wieder in die richtige Richtung zu lenken. Wie sagt man so schön, der Hochmut kommt vor dem Fall. Bei mir immer! Es ging mir sooo gut ohne Zucker und mit weniger Kohlehydraten. Fast sämtliche Zipperlein waren wie fortgeblasen. Und das wurde natürlich der Normalzustand. Konnte mich kaum an vorher erinnern, an die Knochenschmerzen, Hautprobleme, Blutdruckschwankungen.
 
Tja, und da flüsterte es mir immer mal wieder ins Ohr:" Jetzt so ein Pralinchen, du hast so viel Stress gehabt heute, das macht doch nun wirklich nix. Zähl sie dir ab....!" Jau!
 
" Gummibärchen sind gar nicht schlimm! Die sind gut für die Knochen! Nur ein paar wenige!!" ....sachste.
 
Usw. usw. und schnell war der Gewöhnungseffekt wieder da, und Zucker essen normal. Dass das nicht gut gehen konnte, ist ja mal klar, und nach und nach stellten sich die Zipperlein wieder ein. Was natürlich einerseits auch gut ist, denn so bin ich gezwungen, zu handeln.
 
Die Verbrennung ist natürlich Spaß, ich habe die Gummibären weggeschmissen. Und mache mich jetzt wieder auf, meinem geschundenen Körper Gutes zu tun. Wie es geht, weiß ich ja.
 
 

Montag, 16. Februar 2015

Spaziergang mit Sohn!

Einer meiner Lieblingssöhne war mit mir auf Fototour. Er, perfekt ausgestattet mit digitaler Spiegelreflex und so weiter und ich- mit meinem Handy. Naja, das hat dem Spaß keinen Abbruch getan. Noch fehlt es im Wald an Frühlingsfarben, aber einige interessante Bilder von Holz und Blatt sind dann doch entstanden.....

 
Hinter unserem Haus befindet sich das Naturschutzgebiet Wurmtal. Dort kann man sehr schön wandern und spazieren gehen, und wir sind Wege gegangen, die wir schon vor über 20 Jahren gelaufen sind.... damals hatte ich ihn an der Hand, und der kleine Kerl hat mir pausenlos über tolle Dinge erzählt und wunderbare Schätze am Wegesrand gefunden.
Nun findet dieser schöne, junge Mann Schätze durch das Objektiv, ich bin gespannt auf seine Bilder.
Hier meine Handybilder....

 

 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


Donnerstag, 12. Februar 2015

Mit ( unendlich viel) Liebe gemacht!

Mein Töchterlein wünschte sich diverse Kopf- und Ohrwärmer, entweder in Stirnband- oder Mützenform. Mein Versuch, ihr mit einem Mützenhäkelset das Handarbeiten schmackhaft zu machen, scheiterte leider nach wenigen Versuchen, und so musste Mutter ran.
 

Ich habe mich also an meiner ersten Häkelmütze seit gefühlt 100Jahren versucht, und sie ist auch recht gut geworden. Nicht sehr gut, aber recht gut. Dann kam auch noch die Bitte um eine Bommel!!! Wie ging das noch mal? Schnell ein Filmchen bei YouTube geschaut und losgewickelt.
So, Mütze ist abgehakt.
 
 
Dann ist da noch das Eulenstirnband. Irgendwie will es nicht so wie ich wohl will, da muss ich noch mal ran! Morgen wird es noch mal runderneuert, und dann kann ich das Ganze morgen nachmittag hoffentlich zur Post bringen, damit meine kleene Große die wolligen Geschenke nicht erst bekommt, wenn der Frühling ganz und gar da ist!
 
 
Zu guter Letzt habe ich ihr noch etwas gewerkelt, was mir für sie sehr am Herzen liegt. Sie ist, so wie ich es als junge Frau war, eine große Grüblerin. Die Gedankenmaschine hört und hört nicht auf zu rattern. Wir beide haben für uns einen Satz gefunden, der uns hilft erst einmal aufzutauchen aus wilden, falschen, quälenden, verwirrenden Gedanken um Luft zu holen und die Perspektive zu
wechseln.
 
            
 
Dieser Satz heißt schlicht und ergreifend:" Drop the thought!" "Lass den Gedanken fallen!" Dieses Mantra wird dem Dalai Lama zugeschrieben, und ich habe davon zum ersten Mal in einem meiner Lieblingshörbücher: Ich bin dann mal weg! von Hape Kerkeling, gehört.
Wenn dich Gedanken quälen, lass sie einfach fallen, du musst ihnen nicht nachhängen, sie haben keine Macht über dich. Mir hat diese klare, feine Weisheit sehr geholfen, und auch meiner Tochter ist sie wichtig geworden.
 
 
Ich bin ein absoluter Fan von Denkedrans, von Knoten in Taschentüchern, von Postits, von Erinnerern aller Art. Und so gefallen mir auch Schmuckstücke, die eine bestimmte Botschaft für den Träger haben, sehr.  Schmuck mit Funktion!
 
 
Daher habe ich für meine Prinzessin  Tochter ein schönes, zartes, doppelreihiges Armband aus klaren böhmischen Glasschliffperlen und Echtsilberkügelchen gemacht. Auffallend ist ein kleiner, facettierter Tropfen, der sie bei Bedarf daran erinnern soll.... drop the thought!
 
 
 
 

Mittwoch, 11. Februar 2015

Erste Frühlingsboten!



..... auf dem Heimweg entdeckt.....

..... was für eine Freude!.....



Er ist's
Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süsse, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
— Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen!

     
Eduard Mörike 1804-1875

Sonntag, 8. Februar 2015

Bunt ist die Welt! Ein Fotoprojekt bei Flottelotta Blau...

Ohh, da mache ich mit! Dieses Mal geht es um Haustiere!  Mein Sohn hat einige schöne Bilder von unserer Mogli gemacht, die passen hier wunderbar hinein!


  

Mogli kam mehr oder weniger als Notfall zu uns, in ihrer bisherigen Familie konnte sie nicht bleiben, da sie sich nur sehr schlecht mit den vielen anderen Tieren, die dort leben, abfinden wollte. Und als ihre damalige Besitzerin mich fragte, ob ich sie vielleicht nehmen wollte, habe ich "vielleicht" gesagt und eigentlich schon "ja" gemeint.

Sie ist ein bisschen kapriziös und exzentrisch, aber wahrscheinlich darf man das als Perserkatze auch sein... tagsüber schläft Madame, und nachts rockt sie die Wohnung, meistens jedenfalls. Ganz, ganz selten kuschelt sie sich unter der Bettdecke an mich, was für mich zwar lustig, aber nicht sehr komfortabel ist, da jedes Umdrehen mit einem ungehaltenen Maunzen quittiert wird und ich nur ruhig liegen bleiben darf, damit das Kätzlein es auch weiträumig bequem hat. Soviel zu konsequenter Katzenerziehung.

Einmal am Tag, recht regelmäßig, bekommt sie ihre dollen fünf Minuten. Dann flitzt und springt sie über Sofa, Tische, Bänke, scharf um die Kurve und mit wehenden Haaren und fliegenden Pfoten wieder zurück. Immer ein Grund, herzhaft zu lachen!!!

Mogli hätten wir sie nicht genannt, das passt irgendwie so gar nicht zu ihr. Aber sie hört drauf, und so nennen wir sie nur manchmal Kätzlein, Fellmopp oder Wuscheltier.

Wobei sie die meiste Zeit gar nicht so wuschelig ist, denn wir sind dazu über gegangen, sie regelmäßig zu rasieren, was sie sehr genießt. Sie ist eine Wohnungs- und Balkonkatze und braucht daher nicht so warmes, langes Fell. Einmal alle drei Monate rasieren ist für sie angenehmer, als jeden Tag gekämmt zu werden, das mag sie nicht so sehr.


Irgendwie habe ich immer so ein bisschen das Gefühl, eine kleine Eule schaut mich an.... :)))