Freitag, 3. Juli 2015

Bücherwurm.

Ich habe noch ein bisschen weiter geschmökert....

Carl Schleicher Der Bücherwurm

aha... nach und nach siedelten sich die Franken hier an. Und nachdem die Römer besiegt waren, entstand in nächster Nähe zu Herzogenrath das Zentrum des Frankenreiches, welches zur Zeit Kaiser Karls halb Europa umfasste. 

Karls Liebe zum Lernen und zur Kunst verdankt es die Region, dass zahlreiche Gelehrte und Künstler sich am Hofe versammelten und einen positiven Einfluss auf das Umfeld ausübten. Unter seiner Herrschaft kamen viele Geistliche und Adelige zu Besitz und Wohlstand 

https://de.wikipedia.org/wiki/User:NordNordWest http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
Der Ruf des Wohlstandes ging wohl bis zu den Normannen, den Wikingern, die sich, große Beute erhoffend, auf den Weg nach Europa machten und plündernd und marodierend durch das Land zogen. 880, Karl war schon 66 Jahre verstorben und hatte das Reich seinen drei Enkeln vermacht, überrollten sie große Städte wie Maastricht, Tongeren, Köln und Aachen, welches sich widerstandslos ergab. Um etwa 1000 nach Christus endeten die Beutezüge der Nordmänner, und die Herrschaftsverhältnisse um Herzogenrath herum hatten sich geändert. Die Burg Rode war fortan im Besitz des Grafen von Saffenberg,

 Das Adelsgeschlecht der von Saffenbergs hatte seinen Familienstammsitz auf einer imposanten Höhenburg, der Saffenburg, zu Mayschoss an der Ahr. Die Burg Rode wurde niemals als Wohnquartier bezogen, sie diente um 1000 herum als Sicherung der Zollstelle, welche sich an der Passage zur Überquerung des hiesigen Flusses befand. Für den Übergang mussten Händler Zoll bezahlen. So wurde für ihre Sicherheit garantiert und gleichzeitig wurden die Einnahmen zum Ausbau des Straßensystems verwendet. Die Burg als Zollstelle verlieh dem Burgherren große Macht, da er den Ein- und Ausgang von Handelsgut kontrollierte.


Spannend spannend, nun aber erst mal Schluss damit. Eigentlich müsste man sooo weit ausholen, sich an den Hof Karls des Großen begeben, aber dann sollte man auch ins Rathaus und in den Dom und Fotos machen... mal sehen, ob mir das irgendwann zeitlich möglich sein wird. 

GNUfdl, thanks to Lokilech 
Jedenfalls, im Dom zu Aachen ist etwas ganz Wunderbares passiert. Glaub nicht, dass es mystisch war, jedoch erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen. Dabei war es letzten Monat genau 8 Jahre her. Meine erste Verabredung mit diesem tollen Menschen, den ich meinen Mann nennen darf. Und er war extra nach Aachen gekommen, und ich gab, froh, etwas zu tun zu haben, die coole sightseeing Expertin. Er hörte sich alles geduldig an, lief brav hinter mir her und ich erklärte, zeigte, erzählte. Dann gingen wir in den Dom. Jedes Mal, wenn ich dort bin, nimmt mich die ganz besondere Atmosphäre gefangen. Und wir beide standen wie die Kinder sprachlos staunend mit offenen Mündern und starrten die wundervolle Innenausstattung an. Er stand ganz dicht hinter mir, als wäre es immer so gewesen, als gehörte es so. Und von da an war es so.

Romantisch, nicht? Das teile ich gern, es ist auch für mich immer wieder schön, daran zu denken. 




Kommentare:

Elisabeth Palzkill hat gesagt…

Liebe Gabi,

es ist sehr schön, dass du das hier schreibst.
Über dieses Glück freue ich mich mit dir.

Alles Liebe
Elisabeth

Dällerin hat gesagt…

Liebe Gani, ich finde diesen Artikel auch sehr interessant. Und die süße Liebesgeschichte mit dem Dom zu Aaachen!
Liebe Grüße
Marita