Dienstag, 29. Dezember 2015

Wieder ein Jahr rum. Auf in ein Neues!

Neues Jahr, neues Glück. Neue Möglichkeiten, andere Wege zu gehen, neue Vorkommnisse, neue Herausforderungen. Und diesmal auch mal wieder gute Vorsätze



Ich habe an einigen Dingen doch arg gelitten, meine Tendenz, alles erst einmal zu verdrängen und dann sorgsam in verarbeitungsgerechte Häppchen zu zerteilen, ist nicht unbedingt die beste Art, mit Verlusten umzugehen. Körper und Seele leiden sehr darunter, und vor allen Dingen meine äußere Hülle ist durch die Erlebnisse ziemlich angeschlagen Daher hat das "sich kümmern um Seele und Leib" erst mal höchste Priorität, meine Kinder sollen nicht mit einem maroden Trauerklops umgehen müssen :)



Ich habe gemerkt, dass ich das Aufbegehren der Seele immer noch sehr gut und sehr wirkungsvoll mit  Essen ersticken kann! Umso mehr, da ich diese Verhaltensweise schon von früher kenne. Die Waage ist noch gnädig, eigentlich müsste ich zur Strafe für die Schokoladenmengen, die ich seit dem 23. November vertilgt habe, 10 kg drauf haben. Dass es nur 500 g mehr Speck sind, ist eigentlich unglaublich. Ich warte ja immer noch auf das Schreiben mit der großen Schleife, in welchem mir meine favourite Schokofirma mitteilt, dass ich mit meinem Verzehr die Jahresabschlusszahlen signifikant nach oben getrieben habe! Mein Bild wird auf etlichen Tafeln erscheinen. Ich bekomme mein Leben lang kostenlos.... halt! Das wäre ja kontraproduktiv :))



Also: Kein unnötiger Konsum, Arbeit an Gesundheit und Fitness, bewusst Leben. Das sind genug Vorsätze, die muss man erst mal schaffen! Und damit das Ganze auch reportet werden muss, starte ich eine Challenge mit Frau Feliziös! Die muss ihren Schokoladenkonsum auch unter Kontrolle kriegen :)) 




Euch wünsche ich ein wunderschönes Jahresabschlussfest und ein wunderbares Jahr 2016.

"Mögen die Grenzen, an die du stößt, 
einen Weg für deine Träume offen lassen!"

altirischer Segensspruch

Sonntag, 27. Dezember 2015

Was habe ich mir nur gedacht....

...kein Weihnachtspost dieses Jahr! Ich habe es versäumt, schöne Weihnachten zu wünschen! Das ist mir ja noch nie passiert. Ich gelobe Besserung!

Was ich aber eigentlich erzählen möchte, ist Dies:

Schon lange spukt mir der Gedanke im Kopf rum, noch eine zweite Perserkatze zu unserer Mogli zu holen. Nach langem Gedankenhin- und her kamen mein Mann und ich zu dem Schluss, dass es keinen Sinn macht, da wir von Moglis Vorbesitzerin und von der leidvollen Erfahrung mit Lutz und Sari wussten, dass sie sich möglicherweise über Zuwachs eher ärgern als freuen wird.

Mein Hauptargument, dass unsere beiden europäischen Kurzhaarkatzen ganz anders gestrickt waren als Mogli und sich deshalb nicht gut mit ihr verstanden haben, war zwar nicht von der Hand zu weisen. Aber wir wollten Stress vermeiden und legten den Gedanken ad acta.

Immer mal dachte ich jedoch, dass es Mogli gut tun würde, wenn sie nicht immer allein wäre. Und eines Tages, das war vor ungefähr einer Woche, tauchte eine Anzeige bei Ebay Kleinanzeigen auf. Verzweifelt wurde ein neues Zuhause für einen hübschen Perserkater namens Mogli ( ja wirklich, wir überlegen noch, was zu tun ist... andererseits auch seeehr praktisch, man muss alles nur 1 mal sagen! :)) gesucht. Und die Anzeige blieb, normalerweise verschwinden Angebote mit schönen, nicht so hochpreisigen Perserkatzen immer sofort. Das wusste ich aus Erfahrung.
Und eines Abends, ich gebe zu, wir hatten ein Glas Rotwein getrunken und waren schön relaxed, schrieb ich die liebe Besitzerin einfach mal an. Sie lies sich auf eine Probezeit von einigen Tagen ein und wir holten den nicht mehr ganz so jungen Katzenmann am nächsten Morgen ab.

Ja, und jetzt läuft der Vergesellschaftungsversuch! Man umschleicht sich noch, aber es ist wesentlich stressfreier, als ich dachte. Ich habe ein gutes Gefühl, bin aber auch froh, dass die Vorbesitzerin den Kater zur allergrößten Not wieder zurück nehmen würde.  Er ist recht entspannt, Madame weiß noch nicht genau, was von der neuen Situation zu halten ist. Ich denke, es ist eine Frage der Zeit. Werde berichten....










Sonntag, 20. Dezember 2015

in heaven! Himmlischer Weihnachtsmarkt in Aachen.

Natürlich besuchen wir traditionell den schönen Aachener Weihnachtsmarkt. Er zieht sich fast durch die ganze Stadt, und beim Bummeln weht aus jeder Ecke ein verlockender Duft um die Nasen! Bratwurst, Maronen, Reibekuchen, Mandeln..... 

Am Schönsten ist es dort, wenn es dunkel ist. All die Lichter, die fröhlichen Menschen, die Musik und die ganz besondere Atmosphäre... man könnte fast meinen, es wäre eine heile Welt!

Ich weiß nicht, ob man Fotos von den Ständen veröffentlichen darf, und Bilder mit wegretuschierten Gesichtern finde ich nicht so toll, daher habe ich "ein paar mal in die Luft geschossen" und versucht, den beleuchteten Dom bei Nacht zu fotografieren. 
Für Handybilder nicht schlecht, ein richtiger Fotograf schlägt sicher die Hände über dem Kopf zusammen, aber was solls :)

Hier also ein paar Bilder vom Abendhimmel über dem Aachener Dom:













Sonntag, 6. Dezember 2015

Weihnachtsdeko...

... am zweiten Advent. Ich wünsche euch einen Schönen, Ruhigen!


Ich liebe die beiden Gnome! Auch der Advents"kranz" ist verelcht. Eine Plage.....

Noch mehr Geelchse! Oder sind das andere Huftiere? Die Sterne habe ich nach guter, alter Vorlage selbst gefaltet.

Flurdeko... noch mehr Geweihe. Hier ist ein Nest.

Kennt ihr die famosen Tütensterne? Aus Butterbrottüten innerhalb von Minuten gemacht! Meine glitzern, sieht man wegen dem Gegenlicht nicht so gut! Eine Anleitung dafür gibt es bei Ein Schweitzer Garten! Vielen Dank dafür!

Pappsterne im Origamistil gefalten....


Meine wunderschöne, weiße Amaryllis!

hach......

Dienstag, 1. Dezember 2015

Weg...

Wenn du noch eine Mutter hast,
dann preise dein Geschick.
Wenn dich der Vater noch bewacht,
o wunderbares Glück.
Du weißt ja nicht, wie leer es ist,
wenn Gott sie beide ruft.
Du weißt ja nicht, wie schwer es ist,
stehst du an ihrer Gruft.



So oder ähnlich stand es damals in meinem Poesiealbum. Und immer, wenn ich diesen Spruch gelesen habe, musste ich schlucken und wurde sehr traurig. Tröstete mich dann aber immer mit dem Gedanken, dass es "bis dahin" ja noch sehr lange dauern wird. 


Seitdem sind viele Jahre ins Land gegangen. 2011 verabschiedete ich mich von meiner Mutter, und in diesem Jahr, am 23, November, ging mein Stiefvater im Alter von 88 Jahren von uns. 


Noch vor Kurzem scherzten wir am Telefon und ich folgte seinen umfassenden, begeisterten Schilderungen über das von ihm neu entdeckte Kartenspiel "Skipbo." Er war so voller Tatendrang und schien so lebendig, froh darüber, das Einsetzen zweier Stents am Herzen gut überstanden zu haben. Es schien, als könne nichts diesen Baum von einem Mann, der mit 88 immer noch aussah wie ein vitaler Mittsiebziger, umhauen. 

Doch dann ging alles ganz schnell. Eben noch mit meiner Schwester telefoniert, musste er den Notknopf drücken und kam sofort ins Krankenhaus, wo er dann zwei Tage später verstarb. So spielt das Leben.

Was bleibt, sind Erinnerungen an eine zumeist gute Zeit, eine Rettung aus desaströsen Familienverhältnissen und das erste Mal ein wenig Lachen und Leichtigkeit in unserem Leben. Und auch, wenn unser Verhältnis nicht immer einfach war- ich vermisse dich, alter Bär.