Dienstag, 27. Dezember 2016

Alle 7 Jahre.....

.... ändert sich der Mensch. So heißt es in alten Überlieferungen, und auch die moderne Wissenschaft hat was dazu zu sagen. Sei`s drum, bei mir scheint es zu stimmen. Ich bin jetzt 49 Jahre alt und irgendwie ist alles anders. Ich denke sehr viel nach, lasse alte Überzeugungen fallen, gewinne neue dazu, werde häufig ernüchtert und manchmal auch erstaunt, was es noch alles an Neuland zu entdecken gibt.

Die Werte verschieben sich zur Zeit, Dinge und Besitzwünsche verlieren an Wert, oberflächliches "Verkleiden" und Rausputzen weicht einer gewissen Beständigkeit, ohne nachlässig zu werden. Besitztümer müssen einen gewissen Wert haben. Ideell, meine ich.  Cool, dieses "älter werden". Das ist ja noch mal ein ganz neues Abenteuer. 

Noch einigermaßen frisch, aber schon ein wenig angeschlagen, würde ich sagen. Durch beeindruckende Erlebnisse gesundheitlicher und seelischer Art mit der Nase an die Scheibe getitscht worden, so, als wollte man mir sagen: " Wird Zeit, dass du anfängst, innen drin mal gründlich aufzuräumen!" Ok, mach ich.

Dazu gehört wohl auch, dass ich gar nicht weiß, was ich hier momentan schreiben soll. Alles so unausgegoren und unschreibable, wie wir Engländer sagen. :)
Daher mache ich nicht nur Pause, sondern lege längere Zeit auf Eis. Erst wollte ich ganz schließen, aber das bringe ich nicht fertig. Außerdem möchte ich noch ein wenig Teil der Bloggergemeinschaft sein, bei euch lesen, kommentieren und mitfühlen.

Bis dahin also liebe Grüße....


Sonntag, 9. Oktober 2016

In Heaven - immer wieder Aachen!

Das ich Aachen ganz wundervoll finde, habe ich, so glaube ich, schon mehrfach hier geschrieben. Es war Liebe auf den ersten Blick vor ca. 25 Jahren, und es ist immer noch Liebe. Ein wenig verschüttet, der Zauber des Anfangs ist natürlich der Normalität gewichen, aber immer noch habe ich diese "Hach!" Gefühl, wenn ich in die Innenstadt fahre. 

Das tun wir übrigens häufiger. Mein Mann ist, anders als ich, nicht so der Naturliebhaber. Daher haben wir uns darauf geeinigt, unsere längeren Spaziergänge häufiger mal durch Städte zu machen. Vorzugsweise natürlich durch unsere Heimatstadt. Und wenn wir so laufen, ich zum zigten Male alle markanten Punkte sehe, bin ich wie eh und je begeistert von dieser schönen Stadt mit den vielfältigen, verschiedenartigen und oft kunstvollen Häuserfassaden. Detailreichtum, schöne Farben, die verschiedensten Häuser aneinandergereiht. 

Viel erklären werde ich dazu nicht, denn ich habe hier für Interessierte einen link auf ein informatives PDF "Faltblatt", welches viel ausführlicher beschreibt, als ich es hin bekäme. 
Und so sind meine Himmelsbilder, die ich heute zu Katja Raumfees "in Heaven" schicken möchte, eigentlich genau so gut Fassadenbilder. Die Bilder habe ich innerhalb von 2 h gemacht, der Himmel zeigt, wie wechselhaft das Wetter war....

















Ich habe eine Freundin, die an Reinkarnation glaubt. Sie ist der festen Meinung, ich hätte schon mal in Aachen gelebt. Haaaaaach. Wenn ich doch bloß nicht so verdammt materialistisch wäre. Mir würde die Welt ein bisschen besser gefallen, wenn ich wieder an Etwas glauben könnte....

Sonntag, 2. Oktober 2016

Wochenglück- Rückblick bei Frl. Ordnung

Ich behaupte ja, für mich gibt es immer was zum Freuen! Und wenn das Umfeld verrückt spielt, dann suche ich eben da, wo ich mich sicher fühle. Zu Hause. In meinen vier Wänden, wo ich nur einlasse, den ich auch wirklich einlassen möchte. 



Ich freue mich wie so viele im Bloggerland über den beginnenden Herbst. Goldenes Licht, Früchte in Hülle und Fülle, erste Stürme und gemütliche Abende mit Tee und einer Handarbeit in den Händen. Und so habe ich meine erste Tasse Tee nach all den Kaltgetränken richtiggehend zelebriert und habe endlich den so wunderschön verpackten Tee aufgemacht, den meine Tochter mir Anfang des Jahres von ihrem Englandaufenthalt mitgebracht hatte. So muss ein Schwarztee schmecken! Nicht, dass ich ein Kenner wäre, aber wenn er mir schmeckt, bin ich glücklich, das reicht.




Ein bisschen neue Deko musste her. Mir war so nach Mint und Grau, ein bisschen Silber dazu... Eulen durften auch nicht fehlen. Ja, und dann die wunderschöne Holzschüssel mit passender Karaffe, die ich auf dem Flohmarkt für sage und schreibe 2 Euro erstanden habe. Was war ich stolz bis... ja bis der Sohn meinte:" Mama, du weißt schon, dass die Schale aus Kunststoff ist, oder?" Beinahe hätte ich ihn angeschaut und einfach angefangen zu singen, etwa so, wie es ein Kind tut, dass nichts hören will. Aber er hat leider recht, ohne Brille ist es mir gar nicht aufgefallen, dass es sich um ein, zugegebenermaßen sehr gutes, Imitat handelt. Pfffh, mir doch egal, die bleibt da jetzt erst mal stehen! Die Kanne IST jedenfalls Holz. Glaub ich...




Diese kleinen Bewohner mussten gestern unbedingt aus Holland mit. Sie passen farblich wunderbar und gefallen mir so gut! Ich weiß nur noch nicht genau, wo hin damit. Aber solange stelle ich sie mir einfach immer beim Essen um den Teller :)



Wie schon geschrieben, habe ich auch ein wenig gehandarbeitet. Nix Großartiges, dafür bin ich zu zerstreut im Moment, aber ein paar neue Küchenlappen und eine Rose, die ich praktischerweise zum Nadelkissen umfunktioniert habe. Weil ich nicht weiß, was ich sonst mit der Proberose machen soll. Aber sie macht ihren Job wunderbar! 






Ansonsten freue ich mich noch, dass ich nun mein Näh- und Wurschtelzimmer wieder habe. Nicht, dass ich den Sohn nicht gern hier bei mir hätte, aber es ist doch schön, wenn man seine Gewohnheiten wieder aufnehmen kann. Natürlich sind wir alle froh, dass die ausgebrannte Wohnung jetzt wieder bezugsfertig ist, es hat nur schlappe 6 Wochen länger gedauert als angekündigt und der Sohn war das Nomadenleben nur noch leid. 

Der andere Sohn, der, der mir immer so fehlt weil ich ihn kaum sehe, ist umgezogen. Er und seine Freundin wohnen nun in einer Wohnung mit großer Terrasse und Seeblick. Ich freue mich schon auf einen Besuch dort! Wer weiß, vielleicht wohne ich ja irgendwann auch noch mal im schönen Sauerland! Ich vermisse es, je älter ich werde, immer mehr. 

So, das waren meine Erfreulichkeiten der letzten Woche. Klein, aber fein. Und mein :)

Und ab zu Frl. Ordnung. Mal sehen, was es noch für Wochenerlebnisse gab.

Donnerstag, 29. September 2016

Letztendlich ...

ist es nicht das Schlimmste, was passieren kann, wenn einem von Zeit zu Zeit mal wieder die eigenen Schwachpunkte im Selbstschutzgehäuse klar gemacht werden. Manchmal wird man nachlässig, macht keine Kontrollgänge mehr, um die eigenen Grenzen nach Lücken abzusuchen, Wenn alles gut läuft, sieht man keine Notwendigkeit, wiegt sich in Sicherheit und wird bequem. Kommt dann ein wie auch immer gearteter Angriff von außen, versteht man die Welt nicht mehr und, bevor man sich es versieht, hat der Pfeil mitten ins Herz getroffen. 
Ich war immer, und bin wohl immer noch, so das typische Mobbingopfer. Bei Mobbing jeder Art rufe ich " Hier, mobb mich, ich bin wie dafür geschaffen! Ich weiß genau, wie das läuft, und verhalte mich regelkonform, gehe erwartungsgemäß nach etwa der fünften Attacke in die Knie!"

Lange Zeit wusste ich überhaupt nichts von den ungeschriebenen Regeln, die das Zusammenleben der Menschen hat. Meine sonnenblumige Meinung war immer:" Ich bin nett und will nur dein Bestes, also bist du auch so. Alle Menschen sind so, dass kann gar nicht anders sein!" Sollte ich ein Bild von diesem "Ur-Ich" malen, wäre es wohl die fröhliche schwarzbunte Kuh mit dem Blümchen im Maul. 
Diese irrige Annahme führte im Umkehrschluss dazu, dass, wenn mir jemand nicht nett kam, ich automatisch annahm, dass es meine Schuld sein, es an mir liegen müsse. Solche Überzeugungen entstehen in der Kindheit, erst recht, wenn das Elternhaus nicht wohlmeinend, behütend und liebevoll fördernd war. 

Selbstporträts konnte ich noch nie.... naja, man sieht, was ich meine :) Sollte jemand dieses Bild klauen und verwenden, würde ich mich geehrt fühlen! 

Jedenfalls, man kann mich schnell treffen. Und die Leute, die mich ein bisschen besser kennen, wissen, dass ich auch noch bei der größten Ungerechtigkeit immer einen Grund finde, ihr Verhalten zu verstehen, zu tolerieren, dass ich gleich freiwillig in die Nettigkeitsfalle hüpfe, Das macht es denen leicht, die ihren eigenen Lebensfrust auf Kosten anderer abladen möchten. 

Und es war mal wieder so weit. Völlig wie aus heiterm Himmel wurde mir die Schuld an einer Situation zugeschustert, mit der ich nicht im Geringsten zu tun hatte. Meine (vorsichtige :) ) Nachfrage, ob ich denn mehr Informationen zum Thema haben könne, man möchte mir bitte nicht böse sein, aber ich müsse doch wissen, was gemeint ist.... führte zu noch mehr Aggression und zu noch mehr unhaltbaren Schuldzuweisungen. Da fiel es mir auf, denn das Muster kannte ich schon: Es geht hier nicht um Fakten, um die Klärung und Bereinigung einer Sache, es geht hier um das böse M- Wort. Ehe ich es mich versah, steckte ich mitten drin in der Situation. 

Mein Körper reagierte gewohnt zuverlässig mit Blutdruckerhöhung, fiesen Magenschmerzen und Herzstolpern. Da kennt er sich aus, das hat er noch gespeichert. Aber diesmal, auch mit vielen guten Ratschlägen von Mann, Kindern und Freunden, stoppte ich den Wahnsinn im Ansatz.

Der Mann riet mir, alles haargenau zu notieren, was ich in meiner ersten Aufregung wirklich beinahe vergessen hatte. Guter Tipp, denn selbst die stärksten Eindrücke werden nach einigen Tagen vage. Der eine Sohn weiß viel über körperliche Gesundheit und die Zusammenhänge mit seelischem Leid und versorgte mich mit Tipps und Pillen (Vitamine, nicht was ihr denkt), um den körperlichen Prozessen gegenzusteuern. Die Tochter hat einen sehr realistischen Blick auf das Leben und holte mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der andere Sohn bestärkte mich in der Haltung, dass man sich niemals einfach alles gefallen lassen muss.

Die Freunde halfen mir mit ihrer Sicht von außen, nicht nur auf die Behauptungen und die Kränkungen zu fokussieren, sondern das Ganze im Kontext zu betrachten. Und ich bekam wertvolle rechtliche Informationen zum Thema.

Gut dran, wer solche Leute um sich hat. Ich selbst musste mich zwingen, die erlittene Kränkung nicht persönlich zu nehmen und nicht bei mir nach vermeintlichen Fehlern zu suchen. Auch musste ich den Gedanken akzeptieren dass, je nach dem, so eine Sache auch dazu führen könnte, dass ich die Lebenssituation wechseln muss. Ein unangenehmer Gedanke, natürlich will ich das nicht. Aber erst, wenn man dies akzeptiert, kann man sich richtig wehren. Wenn einem das eigene Wohlbefinden wichtiger ist als die Umstände, kann man die Mauer stark genug machen.

So, da stehe ich jetzt. Ein bisschen fühle ich mich noch wie ein kleines Mädchen in einer massiven Ritterrüstung, aber das ist ok. Die Rüstung erinnert mich immer wieder daran, wer ich bin. Niemand, der für die Ungereimtheiten in andrerleuts Leben den Rücken hinhalten oder gar stellvertretend Schuld fühlen muss. Wachsamkeit ist gefragt, die Pfeile kommen immer noch mal aus unerwarteten Ecken. Diese Geisteshaltung ist anstrengend, es ist wirklich so, dass ich ständig meine inneren Grenzen ablaufe, um etwaige Schwachstellen zu reparieren. Aber es verändert mich, es fällt mir leichter. Und das ist gut so. Innerlich möchte ich mir noch nach jedem "frechen" Wort, nach jeder nicht so verständnisvollen Erwiderung oder jedem Nein von mir selbst auf den Mund schlagen, aber ich weiß, dass gehört zum Prozess dazu. Es braucht Zeit, von der Mimose zur Rose zu werden, aber ich denke fast, es lohnt sich.... 


Zieht den Energievampiren den Stecker... 

Sonntag, 25. September 2016

Momentan.....

lese ich gern bei euch, kommentiere hier und da, bin aber durch eine nicht so schöne Sache, die plötzlich passierte, ein wenig neben der Spur, aus der Bahn geworfen, wie man so schön sagt. 

Also versuche ich mich zu sammeln, Kräfte zu bündeln, gegen Diejenigen vorzugehen, die mir nicht gut wollen, und dann verfalle ich hoffentlich wieder in meinen normalen Modus. Freu mich schon drauf.

Bis dahin liebe Grüße

Gabi



Samstag, 6. August 2016

Wochen(glück)- Rückblick mit Shopping, einem müden Schwein und einer Ruheinsel!

Der jüngste Sohn ist in den Ferien hier und wir unternehmen so Einiges. Ganz wichtig und für ihn an oberster Stelle stehen zur Zeit die Shoppingtrips in "egal welche Stadt, wenn da nur meine Läden sind!" Daher sind wir zweimal losgezogen und haben brav bei H und M, Footlocker und Jack& Jones etc. auf ihn gewartet. So manches Mal hätte ich mir einen Elternwartebereich gewünscht, vielleicht mit netter Loungemusik, einer Sitzgelegenheit und einem kühlen Getränk. Und natürlich müsste es dort so eine nette Elternnanny geben, die bei Bedarf durch das Micro säuselt:" Herr und Frau Pyrgus möchten jetzt gern aus dem Bällepara... äh, aus der Wartezone abgeholt werden!" Naja, aber dem ist nicht so. Trotzdem macht es mir immer wieder Freude, wenn eines der "Kinder" glücklich ein ganz besonderes Schnäppchen ergattert hat. Und so sehr ich, bevor wir losfahren in die Stadt, auch immer beteuere, dass heute alles, aber auch wirklich alles an Klamotten vom eigenen Taschengeld bezahlt wird... ich zücke doch immer mal wieder das Portemonaie.

~*~

Unerwartet glücklich gemacht hat mich die erste Walkingrunde seit Langem! Man sollte nicht mit einem Teenie wetten, dass er bei Regen ja eh nicht joggen geht, und noch weniger sollte man in die Waagschale werfen:" Wenn du das bringst, gehe ich sogar mit und walke eine Runde durch den Regen!" Lange Rede, kurzer Sinn: Wir kamen pitschenass, aber fröhlich und gut ausgepowert wieder zu Hause an. Warum nur vergesse ich immer, wie gut die Walkerei für Körper und Geist ist?




Den Besuch einer Kartbahn sowie eine Tagesfahrt an die holländische Nordsee haben wir auf nächste Woche verschoben, ich hoffe, dass das Wetter dann ein wenig besser ist. Wir wohnen ja praktisch an der Nordsee, nur eindreiviertel Stunde bis zum Strand...

Aber wir waren im Wildpark Gangelt:

















Der Wildpark ist eigentlich immer einer meiner Lieblingsparks gewesen. Bei diesem Besuch konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass einfach nicht mehr genügend Geld reinkommt, um den Park auf Vordermann zu bringen. Ich muss zugeben, dass ich mir, vor allem, als meine Kinder noch klein und wir dort waren, nicht so viele Gedanken zur Haltung der Tiere, insbesondere der Raubvögel, gemacht habe. Diesmal war das anders. Auch wenn ich mich gefreut habe, einige "alte Freunde" dort zu treffen, verließ ich den Park diesmal doch mit gemischten Gefühlen. Trotzdem eine schöne Erinnerung an früher und daher ein Wochenglück. 

Mein ganz persönliches kleines Glück ist zur Zeit meine kleine Ruheinsel in unserem Schlafzimmer! Ein Sessel, der beim Umgestalten unseres Wohnzimmers übrig blieb, wanderte in die Fensterecke in unserem Schlafzimmer. Dort, in aller Ruhe mit Fensterblick, sitze ich zur Zeit wann immer ich ein paar Minuten frei machen kann und stricke an meinem Tuch, das sehr groß und gewaltig werden wird. Gibt aber noch keine Fotos. Ich kenne mich. Kaum oute ich mein Strickstück, wird mir das Stricken zur Last. Während des Strickens höre ich ein schönes Hörbuch und bin, umringt von meinen Katzen einfach nur im Einklang mit mir selbst und meiner kleinen Welt. Muss sein!

... ist ja nicht so, als wäre es nur mein Lieblingsplatz. Der große Fussel nebst seiner vielen, kleinen Begleitfussel besetzt den Sessel, wann immer es möglich ist. Eine Seelenverwandte :) Die Gardine hat sie natürlich auch eingeklemmt! :) Ach, und da liegt ja mein Strickzeug....
Meinen Wochenglück Rückblick verlinke ich zu Frl. Ordnung.


Sonntag, 24. Juli 2016

In Heaven.... der Himmel ist in Hildesheim

Etwas in mir möchte mich dahingehend beeinflussen, dass ich zuerst mal Kondolenz- und Mitleidsgedanken äußere. Vielleicht als Entschuldigung dafür, dass ich eine so wunderschöne letzte Woche hatte und über diese jetzt auch mein blogpost handeln soll. Aber das werde ich nicht. Ich möchte diese Gedanken nicht allgegenwärtig haben. Wir alle leiden sehr mit und wir alle möchten so etwas Schlimmes nie erleben. Damit ist alles gesagt.

Meine letzte Woche war so wunderschön, weil ich mit dem Töchterlein einen Minisommerurlaub in Hildesheim erleben durfte. Es war knackeheiß, es war sommerlich bunt und laut, es war erholsam und aufregend zugleich. Wir sind gewandert wie die Weltmeister und haben gute, kluge und weniger kluge Gespräche genossen. Wir haben lecker gekocht ( sie ist Pescetarier, ich versuche das natürlich auch jetzt) und ich habe so gute Dinge wie Sphagettisalat mit getrockneten Tomaten, Rucola und Parmesan oder Avocadopesto kennen gelernt. Wow. Ich habe wirklich zu keiner Zeit ein saftiges Putensteak vermisst. Tue es bislang immer noch nicht!

Genug der Worte, es folgen Bilder. Bilder die einen wunderschönen Sommerhimmel zeigen, den ich bei Katja, der Raumfee, verlinken werde....danke, liebe Katja!







Wir sind zur Domäne gewandert. Dort studieren die Kunstwissenschaftler und Künstler, ein wunderbares altes Gemäuer mit modernen Komponenten. Die richtige Umgebung dafür. Auf dem Weg am Fluss entlang die Möglichkeit, sich die heißgelaufenen Füße zu kühlen. Ein Traum!


Am Ziel angekommen haben wir vor lauter Durst im Hofcafe´ einfach all unsere Lieblingsgetränke bestellt und nacheinander ausgetrunken. Natürlich nicht in einem Rutsch, sondern langsam und genüsslich, die wunderschöne Umgebung genießend.

Stadt Hildesheim! Das Knochenhaueramtshaus wurde 1529 erbaut und war das Gildenhaus der Fleischer. Ein wunderschöner Bau, dessen Geschichte interessant ist. Hier der Wikipedialink (klick)



 Interessante Pflanzen säumten den Weg am Waldesrand. Kugelige Disteln und wunderschöne, orchideenähnliche Gewächse. Eine Strauchpflanze mit lila und weißen Blüten, die ich so noch nie gesehen habe, musste auf das Foto. 


Mutter und Tochter im Urlaubsmodus. Hippiestyle und Sommerflair :) Natürlich ein cooler Snapchattrick!


Und hier der Abschied am Bahnhof... müde, und ein paar Tränchen tapfer weggewischt ein letztes Selfie! Wir haben uns vorgenommen uns zu freuen über die wunderschöne Zeit, die hinter uns liegt, auf das nächste Mal und wir werden nicht weinen, weil wir uns jetzt wieder länger nicht sehen können....

Sonntag, 17. Juli 2016

Endlich mal wieder: Ein Wochen(Glück)- Rückblick!

Für mich gibt es immer irgendetwas Erfreuliches! Und das, wo ich beileibe keine rheinische Frohnatur, sondern eher eine sauerländische Trockenkartoffel bin :) Meine Freude speist sich meistens aus dem Gefühl von Dankbarkeit. Ich bin dankbar darüber, dass ich bei all dem Leid, welches skrupellose Machthaber und verblendete Kleingeister über die Welt bringen, doch noch so viel Gutes und Schönes passiert...


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Meine erste Erfreulichkeit kommt ohne Fotos. Wie ich im vorigen Post schon kurz erwähnte, gab es einen Brand. Meinem Sohn brannte die Wohnung aus, mitsamt fast seiner ganzen Habe. Nun, da der Schock verdaut ist und versicherungstechnisch alles geregelt, wo der Brandursache auf die Spur gekommen wurde, wird einem erst klar, wie viel Glück im Unglück da war! Was wäre gewesen, wenn das Feuer nicht von selbst ausgegangen wäre? Wenn sich eine Gaswolke gebildet, und das Öffnen der Haustür einen backdraft verursacht hätte? Ersteres ist kaum erklärbar und Zweiteres wäre sehr wahrscheinlich gewesen, wie ein Feuerwehrmann sagte. 

Nun wohnt er für einige Wochen bei uns, die Wohnung wird renoviert und Alles wird gut. Ich bin so froh, dass ihm nichts passiert ist. Und ich bin froh, dass ich ihn für einige Zeit bei mir habe :) 
Auch wenn der Anlass kein schöner war.

So. Jetzt zu den oberflächlicheren Dingen! Wir haben eine neue Couch. Was sag ich, Couch? Das ist eine Wohnlandschaft. Man könnte mit 4 Leuten drauf schlafen, wenn man muss! Hammer!! Und sie ist ul-tra-mo-dern! Mit einem LED Streifen vorne drin. So können wir immer, wenn wir möchten, rotes, blaues, grünes oder gar WEIßES Licht im Wohnzimmer haben!!! Äh, ja. Ihr seht, meine Wahl war das nicht unbedingt, der Mann stand im Möbelhaus strahlend davor! Als ich nach einem kleinen Rundgang wiederkam und ihm von einer büffelledernen Sitzgarnitur berichten wollte, die eher in meine Vorstellung gepasst hätte, saß er selig grinsend auf der Couch. Wer bin ich, dass ich ihn unglücklich machen würde? "Also gut, wir nehmen sie." Und ohne Lichtchen gefällt sie mir mittlerweile ganz gut :) Bequem isse!

Bilder und Deko fehlen noch, aber Eile mit Weile....


Draußen war ich in meiner ersten Urlaubswoche natürlich auch! Und wieder einmal fasziniert von der Schönheit der Pflanzen und Tiere um uns her! Fotos vermögen das fast nicht wiederzugeben, aber diese hier finde ich toll, so teile ich sie gern!











Habe ich eigentlich schon meine neueste Rosina Wachtmeister Katze vorgestellt? Ich glaube, nicht! Wieder ein schönes Sammelobjekt, und nun sind es derer dreie! Hätte nie gedacht, dass ich mal was sammle! Aber siehe da, die Kätzchen haben es mir angetan. Danke liebe Kinder! Wenn ich 20 Stück zusammen habe, bin ich 66! Unglaublich! Aber bekanntlich fängt da ja erst das Leben an:)
Das Bild ist ein bissl unscharf, aber ich habe es mal einfach so gelassen, im Stil eines Weichzeichnerfilters vielleicht....




Zu guter Letzt bin ich ganz aufgeregt, denn ich begebe mich morgen auf ein Abenteuer, eine kleine Reise! Lange geplant, letzte Woche die Verbindung gebucht, und morgen früh geht es für mich auf zum Töchterchen! Wir Beide freuen uns schon wie Bolle! Der Mann nicht so, er würde mich am Liebsten mit lauter GPS Sendern und einem Ganzkörperschutzanzug versehen! Da muss er jetzt mal durch! Ist ja nur eine halbe Woche! Aber die wird es in sich haben: Wanderungen, viel Quatschen, gut essen, shoppen, lachen, eine tolle Mutter- Tochter Zeit. Das wird so super!!


Meine Erfreulichkeiten verlinke ich wieder mal zu Frl. Ordnung, deren Aktion "Wochen(Glück)-Rückblick" ich sehr gern mag!


Mittwoch, 13. Juli 2016

Kein Blogclone, nur ein kleines Ärgernis....

Wieder da. Es handelte sich bei der Irritation in Form einer zugreifenden Webseite um eine Werbung für einen unbekannten Feedreader. Wäre nicht so schlimm, wenn beim Draufklicken auf den Link nicht alle meine Posts schön der Reihe nach auf der fremden Webseite erschienen wären. Das sollte Werbung sein und mir zeigen, wie umwerfend funktionell die neue Software ist... danke! Aber nein danke...

Nun ist das Ganze, wie ich meine, wieder im Nirwana verschwunden und ich kann hier unbekümmert weiter schreiben. Schön, denn ich habe ja jetzt Urlaub und wieder so richtig Zeit und Muße!
Nach einer größeren familiären Katastrophe in Form eines verheerenden Feuers wird es jetzt wieder ruhiger, und ich freue mich, meine normalen Routinen nach und nach wieder aufnehmen zu können. 

Daher mache ich jetzt einfach mal nahtlos weiter und zeige noch ein paar Fotos meines neuen, wunderschönen Memories von I*ea!
Wenn es nicht falsch gelegen und ich besser aufgepasst hätte, so wäre es nicht in meinen Besitz übergegangen. Mit fast 7 Euro fand ich es dann doch ein wenig teuer.  Ich hatte angenommen, es koste ca. 4 Euro, und dafür, so dachte ich, könnte ich es mir ja mal gönnen. ( Allerdings bin ich froh, dass ich den Irrtum erst an der Kasse bemerkt habe!) Ich mag die klaren Bilder, der Elch, die Mäuschen! Eine kleine, heile Welt. Spielen werde ich es wohl nur allein, denn hier hat niemand auch nur annähernd Interesse daran. Hier kommen ein paar Fotos. 










Und bald geht es wieder ein bisschen gehaltvoller weiter. Zur Zeit mache ich mir viele Gedanken über das Flüchtlingsthema, über meine Arbeit mit Kindern und über die Aufgabe, die ich da habe. Ein paar davon möchte ich hier gern teilen und hoffe, Input und gute Gedanken von euch zu bekommen.