Sonntag, 28. Februar 2016

Mein aktueller Wochen(glück)- Rückblick!

Das war wieder eine aufregende Woche mit viel guter Arbeit und freudigen Ereignissen! Nicht so freudige Ereignisse werden ausgeblendet, um die geht es hier nicht. Meine Wochenfreuden verlinke ich bei Fräulein Ordnung! 

Aber seht selbst:


Nach all dem Sturm und Regen habe ich mich so sehr über schöne Sonnenaufgänge gefreut!



Ein Blick zum Sofa ließ mich darüber nachdenken, dass ich wohl auch mal das Wort Kat-Zen in einem Blogpost thematisieren möchte.... 

 ... oder vielleicht doch nicht. Jeder, der Katzen hat, weiß selbst, wie sehr sie in sich selbst und im Augenblick ruhen. Wobei "ruhen" meist wörtlich zu nehmen ist. Die komischen Zuppel auf Madames Kopf sind der Tatsache geschuldet, dass sie sich mal wieder Futter auf denselbigen geschmiert hat.... Perserkatzen sind nämlich mit Abstand die ferkeligsten Katzen, die es gibt, wusstet ihr das?




 Dann hatte ich es ja, glaub ich, schon geschrieben: Ich habe mir nun doch eine ganz neue Nähmaschine gegönnt. Eine von W6 Wertarbeit. Sie hat nur gute Bewertungen, und scheint sehr beliebt zu sein. Das Gefühl, als ich sie auspacken und einweihen durfte, ist gar nicht zu beschreiben!!! Eine große Freude über eine Maschine, die gut, einfach und präzise läuft. Jippieh!


Osterdeko habe ich auch gebastelt! Fix ein paar Hasen- und Ostereier Silhouetten ausgedruckt, ausgeschnitten und auf Tonpapier gebracht. Die Tonpapierrohlinge mit hübschen Stöffchen beklebt. Die blaue Deko ist für die Küche, die fliederfarbene für den Flur! Einfach und schön....



Tja, und dann freue ich mich über den Einkauf des Jahrhunderts! Ein Riesenglück für einen moppeligen Chipsfan! Ein Chipsdings für die Microwelle! Also, quasi ein Kunststoffring mit Schlitzen, in welche man mit dem mitgelieferten Hobel geschnittene, nach eigenem Gusto gewürzte Kartoffelscheiben stellt. Ohne Fett. OHNE FETT!!! Und nach ca.6 bis 8 Minuten hat man wirklich leckere, ungefährliche Kartoffelchips. Echt wahr, kann ich nur empfehlen! Der Mann und das schnöggelige große Kind waren auch begeistert. Ist ein bisschen Arbeit, aber lohnt sich definitiv!



Das waren die Wochenfreuden mit Foto. Ohne Foto gab es noch mehr. Zum Beispiel das kleine Flüchtlingsmädchen, das mich zu Tränen gerührt hat, weil es in der Schule zum ersten Mal an einer Chorstunde teilgenommen hat. So einen überbordend glücklichen Gesichtsausdruck habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Sie "schwebte" mit ausgebreiteten Armen über den Schulhof und summte noch lange leise vor sich hin.....meine Kollegin hat es auch gespürt. Wir sahen uns einen Augenblick lang an, beide mit Tränen in den Augen.

Montag, 22. Februar 2016

Eine warme Dusche!

So, bitte alles beiseite legen, Video abspielen, mitsingen und den Text verinnerlichen! Mache ich jeden Morgen!




Obwohl ich zugeben muss, dass ich, als mir der Text noch nicht so geläufig war, immer gesungen habe:" I am I am I am useful!" Typisch......

Sonntag, 14. Februar 2016

in heaven! Put- Zen!

Nix los draußen. Grau in grau, Regen und Schneeregen wechseln sich ab. Also eigentlich ein schöner Tag, um endlich all die Dinge zu tun, die zu Hause so zu tun sind. Wenn... ja, wenn ich nicht so putzunwillig wäre zur Zeit. Ja, ich gebe zu: Es gibt Tage, an denen ich das Putzen müssen hasse. Wenn die Arbeit einem auf dem Weg auf das Sofa auflauert, die Staubflöckchen lustig tanzend Ringelrein spielen, die Betonitkörnchen fast einen neuen Bodenbelag bilden und das Badezimmer von hochglänzend auf schlierig kalkig geschaltet hat. Alles schreit unentwegt nach mir: "Putz mich! Wie sieht das denn aus! Du musst was tun!"

Und wenn das nicht hilft, gehen die inneren Maßregelungen los. Da fallen Wörter wie faul und undiszipliniert. Und wenn es soweit ist, dann ist es vorbei mit der Entspannung, dann gehe ich los und hole den Feudel.

Macht euch kein falsches Bild. Es ist niemals so wirklich dreckig hier. Eben das, was der normale Alltag so bringt. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin aufgewachsen in dem Bewusstsein, dass nur eine höchst ordentliche Hausfrau eine gute Frau sein kann. Dass der Wert eines Menschen auch nach seiner Fähigkeit, Ordnung und Sauberkeit zu schaffen, bemessen wird. Und dass derjenige, der besser putzen kann, der bessere Mensch ist. Fatal! Und gut, dass ich diese komische Denke mittlerweile durchschaut habe! Aber trotzdem toben noch die inneren Beurteiler um dieses Thema herum. Und so habe ich mir vorgenommen, ( wie ich es neuerdings immer mache), diesen Gedanken ein wenig Aufmerksamkeit zu zollen. Nicht wie immer, indem ich mit Stressgefühlen reagiere und mir den Sonntag madig machen lasse... nein, ich erkläre das leidige Putzen zum PUT- ZEN

rundherum grauer Himmel....

Zen ist die Lehre vom Zustand der meditativen Versenkung. Kurz gesagt, (falls das überhaupt geht), lehrt es zum Einen die Praxis der Meditation und zum Anderen das völlig selbstvergessene, konzentrierte Ausführen der Aufgaben des Alltags. Mit der Konzentration auf genau die Aufgabe, die man zu tun hat, ändert sich die Haltung und das Gefühl zur Selbigen. Anstelle die Arbeit schnell hinter sich bringen zu wollen, führt man sie mit einer gewissen Achtsamkeit und Wertschätzung aus. 
Wikipedia über Zen -klick-

auch die Katzen sind nicht begeistert,  obschon  sich im Garten schon die ersten Schneeglöckchen tummeln....
Es gibt Menschen hier im Raum, genauer gesagt einen, der würde mir, wenn ich ihm das so erklärte, einen Vogel zeigen. Aber mir hilft diese Art des Umdenkens, eine andere Haltung zu ungeliebten, aber nötigen anstehenden Aufgaben zu finden. Nicht schnell drüberfeudeln, sondern mit einem positiven Gefühl und einer gewissen Dankbarkeit eine Reinigung vollziehen, das ist schon etwas Anderes. Ist das bekloppt oder macht das Sinn? Für mich macht es einen Unterschied. Die Haltung ändert sich, und die inneren Kritiker verstummen nach und nach. Und das will ich erreichen.

Mein grauer Putzhimmel geht an die Raumfee Katja!



Freitag, 12. Februar 2016

Sticheleien...

Schon lange wünsche ich mir, nähen zu können. Nach einigen Versuchen mit der alten Schranknähmaschine, die es aber nicht mehr so wirklich tat, hatte ich aufgegeben. Aber letzte Woche packte es mich dann wieder. Ich suchte in den Kleinanzeigen nach einer passenden Maschine für mich als Anfängerin,( nicht zu teuer, um erst mal zu sehen, ob die Näherei überhaupt was für mich ist), und wurde auch schnell fündig. Für 20 Euro wurde eine stabile, ältere Toyotamaschine mein!

Natürlich habe ich mich an erste Nähversuche gemacht. Mein lieber Mann hat mir geduldig geholfen, die Maschine ans Laufen zu bringen, denn es fehlte leider die Bedienungsanleitung. ( Zack zückte er sein Handy und googelte erfolgreich danach...)
Ja, und so entstand nach etlichen Probenähten der Wunsch nach dem ersten Produkt :))

Ich wollte einen Hasen nähen. Österlich, ein bisschen shabby, anmutig, zart und am Besten sollte er aussehen wie gekauft! Jaaahaaa! Ja doch! Ich weiß mittlerweile, wo meine Vorstellungen enden! Aber egal, ich mag auch Hasenmonster. Hasenmonster mit Grungeaugen und Hörnerohren. Aber immerhin mit Rosen! Dieser Hase, Bilder folgen, ist ein Unikat. Den bekommt ( hoffentlich) niemand noch mal so hin!



mein Hubert Hase :)

schwarz-weiß macht ihn nicht schöner, aber interessanter....

und hier mal von hinten....

Nun ja. Es ist ein Anfang. Im Kopf habe ich schon viele neue Projekte. Aber ich werde sie nicht mehr hier ankündigen, oft wird doch nix draus und dann steh ich da. Erst mal werde ich mir online Nähwissen aneignen. Und wer weiß? Vielleicht wird es ein neues Hobby!

Mittwoch, 10. Februar 2016

Lesestoff: Die Priesterin der Kelten




Zu diesem Buch bin ich durchs Verklicken gekommen! Unglaublich, aber wahr! Ich wollte eigentlich nur die Leseprobe runterladen auf meinen Ebookreader, und war wohl einen Moment lang abgelenkt... pling, hatte ich es mit 1clickbuy gekauft. Zuerst habe ich mich natürlich tüchtig beschimpft, denn mit 4,50 € war es zwar nicht superteuer, aber trotzdem: Rausgeschmissen Jeld, wie der Öcher sagt. Dachte ich, denn....

Es ist durchaus sehr gut geschrieben! Informativ und gut recherchiert handelt es von einer jungen Frau, die ein altes Waldhaus in der Eifel kauft und dort durch eine Art Portal immer wieder in die Zeit der keltischen Stämme katapultiert wird. Wirklich erfreulich, dass die Textpassagen aus der Vergangenheit auf geschichtlich verifizierbaren Erzählungen beruhen und noch dazu hier im Umland spielen. Da hat mich ein Buch, das ich eigentlich gar nicht haben wollte, angesprungen und in seinen Bann gezogen. Lustig!

Sonntag, 7. Februar 2016

Ikigai.

Beim Querlesen bin ich über ein Wort gestolpert, dass meine Aufmerksamkeit allein durch seinen Klang erregte: IKIGAI. Und wie immer, wenn das passiert, wollte ich natürlich wissen, was es bedeutet. Ikigai. Ich sagte es leise vor mich hin und begann, den Artikel zu lesen.

Ikigai ist japanisch und bedeutet so viel wie: Das Gefühl, etwas zu haben, für das es sich lohnt, morgens aufzustehen! 

Flash! Mein neues, absolutes Lieblingswort!! Ikigai! Was für eine schöne Sprache ist das, die ein Wort hat, dass diesen Umstand beschreibt? Was für eine Kultur, die es wunderbarerweise für nötig hält, hier ein eigenes Wort, eine Bezeichnung, quasi einen Schnellzugriff zuzuordnen?

under GNU Licence by: Qurren 
Ich forschte ein wenig weiter und fand sogar den passenden Wikipediaeintrag. Dort steht zum Beispiel: 
Ikigai (jap. 生き甲斐 ‚Lebenssinn‘) ist frei übersetzt „das, wofür es sich zu leben lohnt“,[1] „die Freude und das Lebensziel“[2] oder salopp ausgedrückt „das Gefühl, etwas zu haben, für das es sich lohnt, morgens aufzustehen“.[3]
In der japanischen Kultur hat die oft langwierige und gründliche Selbsterforschung beim Streben und der Suche nach Ikigai eine wichtige Bedeutung. Es ist ein überaus persönlicher Vorgang und das Resultat kann daher von Individuum zu Individuum sehr verschieden sein. Findet oder hat ein Mensch sein Ikigai, bewirkt es für ihn ein Gefühl der Lebensfreude und damit innere Zufriedenheit.
Quelle: Wikipedia Der Artikel geht noch weiter und es folgt eine ausführliche Erklärung zum Begriff. Mit einem Klick auf die Quelleninformation kommst du hin.
gemeinfrei- public domain

Kanntest du den Begriff schon? Was ist dein Ikigai? Meines sind die Menschen und Tiere, dich ich liebe und die wunderschöne Natur, deren Anblick mich immer wieder glücklich macht...