Sonntag, 7. Februar 2016

Ikigai.

Beim Querlesen bin ich über ein Wort gestolpert, dass meine Aufmerksamkeit allein durch seinen Klang erregte: IKIGAI. Und wie immer, wenn das passiert, wollte ich natürlich wissen, was es bedeutet. Ikigai. Ich sagte es leise vor mich hin und begann, den Artikel zu lesen.

Ikigai ist japanisch und bedeutet so viel wie: Das Gefühl, etwas zu haben, für das es sich lohnt, morgens aufzustehen! 

Flash! Mein neues, absolutes Lieblingswort!! Ikigai! Was für eine schöne Sprache ist das, die ein Wort hat, dass diesen Umstand beschreibt? Was für eine Kultur, die es wunderbarerweise für nötig hält, hier ein eigenes Wort, eine Bezeichnung, quasi einen Schnellzugriff zuzuordnen?

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Ich forschte ein wenig weiter und fand sogar den passenden Wikipediaeintrag. Dort steht zum Beispiel: 
Ikigai (jap. 生き甲斐 ‚Lebenssinn‘) ist frei übersetzt „das, wofür es sich zu leben lohnt“,[1] „die Freude und das Lebensziel“[2] oder salopp ausgedrückt „das Gefühl, etwas zu haben, für das es sich lohnt, morgens aufzustehen“.[3]
In der japanischen Kultur hat die oft langwierige und gründliche Selbsterforschung beim Streben und der Suche nach Ikigai eine wichtige Bedeutung. Es ist ein überaus persönlicher Vorgang und das Resultat kann daher von Individuum zu Individuum sehr verschieden sein. Findet oder hat ein Mensch sein Ikigai, bewirkt es für ihn ein Gefühl der Lebensfreude und damit innere Zufriedenheit.
Quelle: Wikipedia Der Artikel geht noch weiter und es folgt eine ausführliche Erklärung zum Begriff. Mit einem Klick auf die Quelleninformation kommst du hin.
gemeinfrei- public domain

Kanntest du den Begriff schon? Was ist dein Ikigai? Meines sind die Menschen und Tiere, dich ich liebe und die wunderschöne Natur, deren Anblick mich immer wieder glücklich macht...


Kommentare:

Elisabeth Palzkill hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Elisabeth Palzkill hat gesagt…

Liebe Gabi,

jetzt habe ich Neues gelernt.
Frohe Sonntagsgrüße
Elisabeth