Sonntag, 9. Oktober 2016

In Heaven - immer wieder Aachen!

Das ich Aachen ganz wundervoll finde, habe ich, so glaube ich, schon mehrfach hier geschrieben. Es war Liebe auf den ersten Blick vor ca. 25 Jahren, und es ist immer noch Liebe. Ein wenig verschüttet, der Zauber des Anfangs ist natürlich der Normalität gewichen, aber immer noch habe ich diese "Hach!" Gefühl, wenn ich in die Innenstadt fahre. 

Das tun wir übrigens häufiger. Mein Mann ist, anders als ich, nicht so der Naturliebhaber. Daher haben wir uns darauf geeinigt, unsere längeren Spaziergänge häufiger mal durch Städte zu machen. Vorzugsweise natürlich durch unsere Heimatstadt. Und wenn wir so laufen, ich zum zigten Male alle markanten Punkte sehe, bin ich wie eh und je begeistert von dieser schönen Stadt mit den vielfältigen, verschiedenartigen und oft kunstvollen Häuserfassaden. Detailreichtum, schöne Farben, die verschiedensten Häuser aneinandergereiht. 

Viel erklären werde ich dazu nicht, denn ich habe hier für Interessierte einen link auf ein informatives PDF "Faltblatt", welches viel ausführlicher beschreibt, als ich es hin bekäme. 
Und so sind meine Himmelsbilder, die ich heute zu Katja Raumfees "in Heaven" schicken möchte, eigentlich genau so gut Fassadenbilder. Die Bilder habe ich innerhalb von 2 h gemacht, der Himmel zeigt, wie wechselhaft das Wetter war....

















Ich habe eine Freundin, die an Reinkarnation glaubt. Sie ist der festen Meinung, ich hätte schon mal in Aachen gelebt. Haaaaaach. Wenn ich doch bloß nicht so verdammt materialistisch wäre. Mir würde die Welt ein bisschen besser gefallen, wenn ich wieder an Etwas glauben könnte....

Sonntag, 2. Oktober 2016

Wochenglück- Rückblick bei Frl. Ordnung

Ich behaupte ja, für mich gibt es immer was zum Freuen! Und wenn das Umfeld verrückt spielt, dann suche ich eben da, wo ich mich sicher fühle. Zu Hause. In meinen vier Wänden, wo ich nur einlasse, den ich auch wirklich einlassen möchte. 



Ich freue mich wie so viele im Bloggerland über den beginnenden Herbst. Goldenes Licht, Früchte in Hülle und Fülle, erste Stürme und gemütliche Abende mit Tee und einer Handarbeit in den Händen. Und so habe ich meine erste Tasse Tee nach all den Kaltgetränken richtiggehend zelebriert und habe endlich den so wunderschön verpackten Tee aufgemacht, den meine Tochter mir Anfang des Jahres von ihrem Englandaufenthalt mitgebracht hatte. So muss ein Schwarztee schmecken! Nicht, dass ich ein Kenner wäre, aber wenn er mir schmeckt, bin ich glücklich, das reicht.




Ein bisschen neue Deko musste her. Mir war so nach Mint und Grau, ein bisschen Silber dazu... Eulen durften auch nicht fehlen. Ja, und dann die wunderschöne Holzschüssel mit passender Karaffe, die ich auf dem Flohmarkt für sage und schreibe 2 Euro erstanden habe. Was war ich stolz bis... ja bis der Sohn meinte:" Mama, du weißt schon, dass die Schale aus Kunststoff ist, oder?" Beinahe hätte ich ihn angeschaut und einfach angefangen zu singen, etwa so, wie es ein Kind tut, dass nichts hören will. Aber er hat leider recht, ohne Brille ist es mir gar nicht aufgefallen, dass es sich um ein, zugegebenermaßen sehr gutes, Imitat handelt. Pfffh, mir doch egal, die bleibt da jetzt erst mal stehen! Die Kanne IST jedenfalls Holz. Glaub ich...




Diese kleinen Bewohner mussten gestern unbedingt aus Holland mit. Sie passen farblich wunderbar und gefallen mir so gut! Ich weiß nur noch nicht genau, wo hin damit. Aber solange stelle ich sie mir einfach immer beim Essen um den Teller :)



Wie schon geschrieben, habe ich auch ein wenig gehandarbeitet. Nix Großartiges, dafür bin ich zu zerstreut im Moment, aber ein paar neue Küchenlappen und eine Rose, die ich praktischerweise zum Nadelkissen umfunktioniert habe. Weil ich nicht weiß, was ich sonst mit der Proberose machen soll. Aber sie macht ihren Job wunderbar! 






Ansonsten freue ich mich noch, dass ich nun mein Näh- und Wurschtelzimmer wieder habe. Nicht, dass ich den Sohn nicht gern hier bei mir hätte, aber es ist doch schön, wenn man seine Gewohnheiten wieder aufnehmen kann. Natürlich sind wir alle froh, dass die ausgebrannte Wohnung jetzt wieder bezugsfertig ist, es hat nur schlappe 6 Wochen länger gedauert als angekündigt und der Sohn war das Nomadenleben nur noch leid. 

Der andere Sohn, der, der mir immer so fehlt weil ich ihn kaum sehe, ist umgezogen. Er und seine Freundin wohnen nun in einer Wohnung mit großer Terrasse und Seeblick. Ich freue mich schon auf einen Besuch dort! Wer weiß, vielleicht wohne ich ja irgendwann auch noch mal im schönen Sauerland! Ich vermisse es, je älter ich werde, immer mehr. 

So, das waren meine Erfreulichkeiten der letzten Woche. Klein, aber fein. Und mein :)

Und ab zu Frl. Ordnung. Mal sehen, was es noch für Wochenerlebnisse gab.