Donnerstag, 22. Juni 2017

Frida, der zweite Versuch....

So ganz zufrieden war ich mit meiner pausbäckigen Frida Kahlo ja nun doch nicht. Irgendwie wurde ihr meine Interpretation nicht ganz gerecht. Also juckte es mich in den Fingern, dem Ganzen noch eine Chance zu geben....


dem ersten Versuch....


...folgte der zweite....



....der kommt dem, was ich eigentlich vorhatte, schon viel näher....



... so an der Jacke gesehen finde ich sie sehr schön, aber vielleicht auch ein bisschen groß?....


...obwohl, da ich noch keine Elfengröße trage, sondern momentan bei einer soliden 44 angekommen bin, passt es vom Verhältnis.....


.... und deswegen werde ich es auch so tragen :)



....ganz so schlecht sieht diese an der Jacke auch nicht aus. Mal sehen, vielleicht trage ich Beide. Hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, die Broschen zu häkeln. Ich hatte überlegt, die erste Fridabrosche zum Nadelkissen umzufunktionieren, aber dann kamen mir Themen wie:" Was passiert, wenn es Reinkarnation wirklich gibt und Voodoo funktioniert?" in den Kopf. Das lasse ich lieber, könnte auf keinen Fall guten Gewissens eine Nadel hineinstechen....


Ich mag beide, aber die neue Frida kommt einer ernsthaften, zarteren Version doch ein ganzes Stück näher! 

Sonntag, 18. Juni 2017

Frida Kahlo

Was habe ich denn nur mit Frau Kahlo am Hut? Eigentlich nix, gar nix, üüüberhaupt nix. Aber sie fasziniert mich irgendwie, diese Legende einer Frau, die ihr Leben in einer Zeit, in welcher das noch gar nicht so üblich war, selbstbestimmt und fast exzentrisch gelebt hat. 


Vielleicht ist es der Unterschied zwischen ihr und mir: Sie: Dunkel und feurig, rassig und schön. Eigensinnig und geheimnisvoll. Künstlerisch begabt. Ich: Blond und kühl, bleich und ... ja.... Eigensinnig und tollpatschig, ungewollt lustig und auf meine Art auch eine Künstlerin. Das wird es sein. Sie zieht mich durch ihre Andersartigkeit in den Bann :) Und deswegen habe ich mir eine Frida Kahlo Brosche gehäkelt. Jawohl. Sie ist viel zu groß geworden, sieht aber recht nett aus, wie ich meine. Und ich werde die anziehen. Als erster Schritt auf meinem Weg von angepasst und eingefügt zu unangepasst und geheimnisvoll! Naja, nicht geheimnisvoll....unheimlich. Das trifft es eher :)




Natürlich ist das wieder mal nicht so geworden, wie ich es mir erhofft habe. Immer möchte ich was Edles, Feines, Zartes und Hochwertiges arbeiten. Immer sind meine Handarbeiten lustig, gedrungen und fröhlich. Machste nix. Scheint so was wie ein Spiegel zu sein,....

Frida Kahlo wurde am 06.07.1907 in Mexico Stadt geboren und starb 47 Jahre später auch dort. Zu Lebzeiten galt sie als wohl bedeutendste Vertreterin einer volkstümlichen Entfaltung des Surrealismus. Bei Interesse kann hier weitergelesen werden: (KLICK)

Freitag, 16. Juni 2017

Bye bye, Umweltferkel!

Ja, ich meine mich! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich immer noch zu oft zu Plastiktüten greife. Bequemlichkeit, Gewohnheit, einfach nicht realisiert, was es eigentlich bedeutet, eine von denen zu sein, die den Planeten mehr als nötig mitverschandeln.

Ich will mich bessern. Da gibt es noch viel zu tun, aber in einigen Dingen habe ich schon Fortschritte erzielt. Das Einkaufsverhalten bei Kleidung und Dingen des täglichen Lebens ist achtsamer geworden, am Thema Lebensmittel arbeite ich noch. Auch bei Reinigungsmitteln und Kosmetika habe ich mich auf Artikel festgelegt, die man nach bestem Wissen und Gewissen kaufen kann. Ich muss nicht mehr alle Nasen lang was Neues ausprobieren. 

Naja, aber das Thema Tüten. Ich weiß gar nicht, warum ich da so nachlässig bin.... vielleicht, weil es sich potenziert? Mein Mann ist auch so einer. Genau, es ist wahrscheinlich seine Schuld! Wenn er die Tüten beim Einkauf auf das Band legt, kann ich sie ja wohl schlecht wieder zurück legen....

Mist, der Selbstbetrug funktioniert nicht. Also muss ich auch hier ran! Und ich möchte es ja auch. Ich weiß schon, dass ich ein Mensch bin, der nicht von heute auf morgen alles umstellen kann, sondern nach und nach. In Schritten. Auf diese Art ändere ich meine Kleidungssituation ( Thema aktuell, da ich immer noch auswechseln muss gegen kleinere Größen) << das wollte ich schon immer mal schreiben, lasst mich!
... und alles Andere, was Änderung nötig hat.

Ein erster Schritt zur Vermeidung von Plastiktüten ist der Kauf einer Tasche aus Biobaumwolle. Ich habe bei, wie wir sagen, ClamottenAnton, einige Blusen im Sale erstanden und sah die Tasche hinter der Kasse. Sie gefiel mir gut und ich nahm sie mit. ANSTELLE EINER TÜTE! 
Und zu Hause pimpte ich sie mir noch ein wenig auf, denn ich habe gemerkt, dass ich mit Herzblut eigentlich nur an den Dingen hänge, an denen ich selbst gearbeitet habe. Nun, auch dieses Meisterwerk bekommt einen Platz in meiner Sammlung: Perfekt Imperfekt! Aber so gefällt sie mir! Mit der gehäkelten Blume über dem Markenzeichen ist die Tasche jetzt " was Eigenes". 

... erst wollte ich die eine Zacke wieder lösen und korrekt annähen, aber dann gefiel es mir irgendwie so....





Naja, ein kleiner Schritt für die Menschheit aber ein großer, weiterer Schritt für mich auf dem Weg zur Vernunft. Denn wenn man bedenkt, dass jedes Jahr rund 9 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle im Meer landen, die dazu führen, dass jährlich hundertausende Meerestiere elendig verenden müssen, ganz zu schweigen von den unzähligen Seevögeln, dann erscheint so ein Leichtsinn, wie ich ihn an den Tag lege, unglaublich. Tiere verheddern sich in Tüten, Folien oder Bändern und werden, wenn sie wachsen nach und nach elendig stranguliert, kleinste Kunststoffteilchen aus Kosmetika und Zahnpasta verstopfen die Mägen mit der Zeit. Ich verlinke hier einen lesenswerten Artikel, dessen letzter Satz mich sehr betroffen gemacht hat:


Dieser Blogpost passt  zur tollen Aktion von Rostrose: A new life! Ihr seht den link auch in meiner Seitenleiste. Traude macht sich sehr viel Mühe, aufzuzeigen, wo wir uns als Gäste auf diesem Planeten besser verhalten können. Danke dafür!

Mittwoch, 31. Mai 2017

Meine Gitarre.



Wenn sie erzählen könnte... sie hat schon viel gehört und gesehen! Wie ich schon mal schrieb, habe ich sie mir von meinem ersten Gehalt gekauft. Sorgsam ausgesucht im damals einzigen für mich erreichbaren Musikgeschäft. Ich war so gerne dort... bin manchmal einfach hin gefahren, um schon mal zu gucken. Und dann war es so weit! Stolz fuhr ich mit dem Bus, ich war noch nicht 18, meinen Schatz in dem funkelnagelneuen, schwarzen Koffer heim. 

Mein damaliger Gitarrenlehrer verpasste mir gleich einen Dämpfer:" Für so viel Geld hättest du dir lieber eine gekauft, die von einem Profi eingespielt wurde!" Kurz war ich verstimmt, aber dann war es mir egal. Konnte ihn eh nicht so gut leiden.... er hat immer meinen Kumpel Hanni bevorzugt: " Ihr seid beide gut aber der Hanni, der ist ein Naturtalent! Spiel das bitte noch mal, Hanni! Wahnsinn, du hast es im Blut!" Tja, was soll ich sagen. Irgendwann hörte ich auf, an den Hannihuldigungen teilzunehmen. ( Hanni, falls du dies liest, nix gegen dich!)

Auf ihr wurden Kinderlieder gespielt, Weihnachtslieder, wenn ich mit meinen Kindern vor der Bescherung an Heiligabend Kekse gegessen habe und Tee getrunken, und wie haben sie gesungen ob der Erwartung schöner Geschenke... :)
Auf ihr wurden seelenvolle Lieder gespielt und Lieder, die ein reiner und klarer Lobpreis waren für das, was ich damals als wahr erkannt hatte. Ich sang alleine zu ihren Klängen oder mit Vielen. In manchem Lied konnte ich mich so sehr verlieren, dass ich vor Tränen nicht weiter singen konnte. Sie begleitete mich auch in sehr traurigen Zeiten, und es war eine Art von Trost, diesen warmen Holzkörper im Arm zu halten, die vertrauten Klänge zu hören, sich den Frust von der Seele zu spielen.

Dann stand sie lange Zeit still im dunklen Koffer, ich hatte schlichtweg keine Zeit mehr für sie. Keine Zeit für sie hieß auch keine Zeit für mich, und ich entfernte mich ein ganzes Stück von uns beiden. Keine gute Zeit. Aber irgendwann holte ich sie wieder hervor, gab ihr einen Platz, wo sie die Aufmerksamkeit bekam, die ihr zusteht und nun begleitet sie mich weiter. In all den vielen Jahren hat sie nur eine ganz kleine Macke abbekommen, ich weiß gar nicht mehr, wie das passiert ist, nur noch, dass ich sehr traurig war. Aber das tut meiner Liebe keinen Abbruch. 

Vor Kurzem zeigte sie mir unmissverständlich, dass auch an ihr der Zahn der Zeit nagt und dass es endlich mal wieder Zeit sei für einen Satz neue Saiten! Mit einem lauten "Pling" riss das D, einfach so, mir nichts, dir nichts mitten am Tag. Der Satz Saiten ist bestellt, und am Wochenende bekommt sie das volle Verwöhnprogramm, versprochen! 

Von all dem Tand, den man nach meinem Ableben verwahren könnte, halte ich nix. Könnt ihr alles wegschmeißen, echt! Aber meine liebe Gitarre, die müsst ihr in Ehren halten. Denn ihr könnt sie ja auch spielen, da ist sie gut aufgehoben. 

Hab dich lieb, altes Stück Holz!

Sonntag, 14. Mai 2017

Das Radioteleskop in Effelsberg

Oder: Wie mein Mann mich heute sehr glücklich gemacht hat.




Astronomie ist eines meiner liebsten Themen. Leider bislang nur äußerst laienhaft, da ich über kaum Fachwissen verfüge und das Angelernte noch sehr lückenhaft ist. Aber ich lese und suche, ich schaue wo ich was lernen kann und möchte gern mehr vom Thema verstehen. Wie es mir möglich ist, eben.

Und da wir letzte Woche mal wieder, so ungefähr zum 100sten Male, den Film "Contact" gesehen haben,( mein absoluter Lieblingsfilm  nach der Vorlage des gleichnamigen Romanes, verfasst vom berühmten Astronomen Carl Sagan), habe ich wieder rumgequängelt, dass ich unbedingt mal ein echtes Radioteleskop sehen möchte, am Liebsten natürlich das ALMA in den Anden oder das Arecibo- Observatorium in Puerto Rico. 


Auf einmal sagt mein Mann ganz nebenbei:" Aber in Effelsberg warst du sicher schon, oder nicht?"
"Wiieeee? Was ist denn da?" "Nun, da steht ein nicht unerheblich großes Radioteleskop in der Gegend rum. Genau gesagt ist es sogar eines der beiden größten beweglichen Teleskope der Welt!"



Und das sagst du mir jetzt erst? Lange Rede, kurzer Sinn... heute waren wir dort, und ich war schlicht hin und weg. Dort zu stehen, dieses Bauwerk zu sehen und darüber nachzudenken, wofür es denn geschaffen wurde, war erhebend. 
Ich schreibe das so poetisch, aber in der Tat war das Gefühl erhebend, erhaben über die ganzen weltlichen Querelen, die  uns Tag für Tag ängstigen oder die Laune verderben. Hier geht es darum, das Große, Ganze zu verstehen. Etwas Übergeordnetes, etwas, was uns alle, die gesamte Menschheit betrifft. 



Und wie ich da so stehe und von einem Parallelleben als Astrophysikerin träume, fängt der Schirm an, sich zu bewegen! Was für ein Glück, dass wir gerade jetzt um diese Zeit da waren! Für mich ein echtes Erlebnis! 


Das Radioteleskop Effelsberg gehört zum Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. Es wurde zwischen 1968 und 1971 von einer Arbeitsgemeinschaft des MAN Werks Gustavsburg und der Friedrich Krupp AG gebaut und am 1. August 1972 in Betrieb genommen. Die technischen Schwierigkeiten, ein Radioteleskop mit 100 m Durchmesser zu fertigen, rühren von der Verformung des Spiegels beim Bewegen und Kippen her, die die Konstruktionsstruktur der Parabolspiegel stört. In der Radioastronomie sind aber die geometrischen Eigenschaften solcher Spiegel ganz besonders interessant, weil die achsenparallel aufgefangenen Wellen alle in gleicher Phasenlage zum Brennpunkt reflektiert werden und damit maximale Verstärkung ermöglichen. Man hat daher mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode die Konstruktion so berechnet, dass die in jeder Spiegelstellung und bei jeder Nachführbewegung eintretenden Verformungen des Spiegels wieder Paraboleigenschaften ergeben, so dass jeweils nur der Empfänger in den neuen Brennpunkt nachgefahren werden muss. Nach Fertigstellung des Radioteleskops konnte durch Messungen gezeigt werden, dass die ursprünglich angestrebte Toleranz des Spiegels von 1 mm deutlich unterschritten werden konnte. Derzeit (2012) beträgt die mittlere Abweichung vom idealen Paraboloiden weniger als 0,6 mm.
Die Tallage zwischen den umliegenden Bergen schützt das Teleskop weitestgehend vor irdischer Strahlung.[3] Sendestationen wurden aus dem Umfeld verbannt.
Etwa 45 % der Beobachtungszeit wird auswärtigen Astronomen zur Verfügung gestellt.
Quelle: Wikipedia

Wer gern weiterlesen möchte, weil ihn die Einsatzbereiche des Radioteleskopes interessieren, der wird hier auf der sehr guten Webseite fündig. 
Und sollte es Jemanden geben, den das Thema genau so interessiert wie mich, dann sei er hiermit an die "Sternengeschichten" von Dr. Florian Freistetter verwiesen. Der Mann erklärt sehr gut und die einzelnen Podcasts sind kurz und knackig!
Naja, und weil bei der ganzen Aktion auch der bleischwere Himmel eine Rolle gespielt hat, verlinke ich heute mal mit Katja Raumfees Aktion " in heaven"

Montag, 8. Mai 2017

Ein unerwartetes Geschenk.....

.... die Natur mit offenen Augen und offenem Herzen betrachten. Im Moment sein, keinen Druck und keinen Stress zulassen......



....mit und mit entdeckt man die kleinen und größeren Wunder, die uns tagtäglich umgeben. Die vollkommene Gestalt einer Blüte, die sich sonnenhungrig zum Himmel reckt...




... die kleinen Geschenke der Natur, über die man so leicht hinwegtrampelt, und die von Nahem betrachtet in ihrer Schönheit einmalig sind.....



... die Pflanzen und die Tiere, die gerade jetzt damit beschäftigt sind, ihren Nachwuchs aufzuziehen. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, und nicht den Spaziergang als etwas absolviert, was unbedingt um der Bewegung willen getan werden muss, wenn man sich einfach mal hinsetzt und schaut und beobachtet.....







... dann bekommt man nach einiger Zeit so langsam wieder eine Ahnung davon, warum einem die Welt als Kind so wundervoll und schön erschien, warum man es kaum erwarten konnte, draußen zu sein, und es beschleicht einen ein Gefühl von Ehrfurcht und, ja, von Demut.









Samstag, 22. April 2017

In heaven : Klosterhimmel

Ich liebe spontane Spaziergänge. Gestern sind wir, mein Mann und ich und mein Sohn , der sein neuestes Objektiv ausprobieren wollte, am späten Nachmittag noch zum Kloster " Abdij Rolduc" (klick) direkt hinter der Grenze zu Kerkrade, Niederlande gefahren. Ich bin so gerne dort. Ein Ort, der Ruhe und Frieden ausstrahlt, ähnlich dem Gefühl, welches einen in einer Kirche zuweilen überkommt. 
Die Klosteranlage ist liebevoll gepflegt und sehr sehenswert. Drumherum gibt es Fischteiche und Spazierwege.



Der Himmel war strahlend blau, und es war recht kühl. Vielleicht waren wegen der Temperaturen nicht so viele Menschen dort unterwegs.... mir war es recht. Wir gingen eine Weile durch die Klosteranlage und später dann zu den Teichen. Dort befindet sich auch eine kleine Tierwiese mit einigen Ziegen, Rehen, einem Schwein, Hühnern, Kaninchen und Enten. 



Mein Mann sah sofort, dass auf der Tierwiese nicht mehr so schönes, hohes Gras stand und die grasenden Bewohner nur noch kleine Grashälmchen zum Knabbeln hatten. Ich drehte mich kurz weg und wieder zu ihm, und schon war er dabei, ordentlich Gras von außerhalb der Wiese zu rupfen und es an die dankbaren Tiere zu verfüttern. Das liebe ich    ( unter anderem) so an ihm.... er vergisst dann alles und sieht nur noch die Tiere, denen er jetzt was Gutes tun kann. Er hat sich auf jeden Fall ein paar gute Freunde gemacht. :) Allen voran diese wunderschöne Ziege hier:


Mein Sohn, der, der hier in der Nähe wohnt, und den ich ein wenig öfter genießen kann als die anderen Kinder, machte derweil Fotos am Wasser. Ich war begeistert von der hilfsbereiten Gans, die sich neben ihn stellte und anscheinend fachmännisch Fotografiertipps gab. Fachleute unter sich:










Das war ein wunderschöner Tagesausklang. Hinterher saßen wir noch ein wenig auf einer Bank an den Fischteichen und schauten einfach nur. Auf das Wasser, auf die Tiere, auf das Kloster und die frischen, grünen Bäume. All dies sehen zu dürfen, einige geliebte Menschen bei mir, macht mich sehr dankbar.

Meinen blauen Himmel über dem Kloster Rollduc verlinke ich heute bei Katja, der Raumfee. 

Donnerstag, 20. April 2017

 Nach langer Zeit mal wieder dort gewesen....


Maaseik, in der Nähe von Roermond. Auf dieser Seenplatte sind wir früher öfter mal gesegelt, damals, als die Kinder noch klein waren. Schöne Erinnerungen, und beim Spaziergang am Wasser enlang fiel sofort wieder die Stille auf, die dort herrscht. Bis auf das leise Plätschern der Wellen, den Lauten der Wasservögel und ein leises Wummern der Kiesförderanlage hört man nichts. Das ist Entspannung pur. 



Der weite Blick über das Wasser, das Beobachten der Segelboote und der lustigen Haubentaucher, das Suchen nach Muscheln und anderen Kleinoden hat so gut getan. Eine schöne, kleine Auszeit für meinen Mann und mich...



Ich musste an mein" Für immer" Lieblingslied denken: 


Montag, 17. April 2017

Was ich momentan so mache. Mein Wochenglück-Rückblick!

Nix Weltbewegendes, das schon mal vorab.

Da ist zum  Einen das Bloggen. Es fehlt mir, auch wenn ich in letzter Zeit oft genug gar nicht wusste, wie ich das, was mich bewegt formulieren soll. Zuviel passiert in der Welt, zu wenig verlässliches Wissen über die Vorkommnisse. Daher habe ich mir vorgenommen, wieder back to the roots zu gehen. Schöne Anekdoten und meine sehr eigenwilligen Handarbeiten. Vielleicht mal ein Rezept, ein Gedanke, Erlebnisse. Ganz wenig über die wild gewordene Welt da draußen. Hygge im Blog. Oder so.

Dementsprechend habe ich die letzten Tage ein paar schöne Begebenheiten fotografiert und verewige sie hier. Ich bin nämlich mal wieder in Hildesheim gewesen. Diesmal mit meinem Mann bei meiner Tochter und ihrem Freund. Wir haben schön gegessen, geredet, und wir haben uns das Schloss Marienburg -klick- angeschaut. Das war was für mich!







      

 Wieder daheim und das Wetter lässt zu wünschen übrig. Aber ich wollte schon lange wieder anfangen, mit den Händen ein wenig produktiver zu sein. Neben einigen Vorbereitungen für die Arbeit in der Schule habe ich mir die Auffrischung meiner Gitarrenspielkenntnisse verordnet. Dazu habe ich mir einen schönen Gitarrenständer aus Palisanderholz zugelegt, so dass das gute Stück nun immer griffbereit neben meinem Lieblingssessel steht. Gitarre spielen und singen macht mich sehr ausgeglichen und froh. 




Die habe ich mir von meinem allerersten Gehalt gekauft. Sie hat 500 DM gekostet und ich hüte sie wie meinen Augapfel.... 


Wider erwarten nehme ich ab. Nachdem ich dann noch mal ein bis zwei Kilo zugelegt hatte, war es doch Zeit, was dran zu tun. Die Beine litten arg, und einige körperliche Probleme waren zweifelsfrei auf das hohe Gewicht zurück zu führen. Wenn man jünger ist, fällt das Dicksein leichter. Ich habe mich also entschlossen, meine Ernährung auf ewig umzustellen und bin bislang recht erfolgreich damit. Ich verzichte auf nix, baue nur alles um. Seit Anfang des Jahres sind es nun rd. 10 kg und ich bin immer noch froh dabei. Wer wissen will wie, darf mich gern anschreiben. Ich verkaufe oder supporte nix, weiß nur nicht, ob ich den Namen hier nennen darf. 



Erdbeernicecream... immer noch hmmm!


Wann immer wir es einrichten können, statten wir dem kleinen Wildpark um die Ecke einen Besuch ab. Und vor allem, seit es dort Erdmännchen gibt! Zu allem Überfluss haben die auch noch Junge bekommen. Nicht nur ich, sondern auch viele andere Menschen standen rund um das Gehege und konnten gar nicht mehr aufhören zu schauen. Wie sie buddeln, wie sie aufmerksam durch die Gegend blicken. Und die Kleinen machen den Älteren schon fleißig alles nach. Die Mama- und Papaerdmännchen kümmern sich rührend um den Nachwuchs. Und die brummeligen Pieptöne, die alle dabei ausstoßen, sind unvergleichlich! Erdmännchenliebe...
Der Pfau sitzt majestätisch auf der alten Mauer und passt auf. Das ganze Bild sah aus wie aus einem Endzeitepos. " Pflanzen und Tiere erobern den Lebensraum zurück". Leider bekam ich nicht alles aufs Handybild.













Häkeln, Stricken, Filzen, all die Hobbies, die immer viel zu kurz kommen. Was Löchriges, wenn`s klappt, wird es ein wiederverwendbares Einkaufsnetz. Ich bin nämlich, leider, die  Plastiktütenqueen. Das will ich ändern.




Diesen wunderschönen Glashasen habe ich von meiner Kollegin bekommen. Eine große Freude, denn als Kind hatte ich so eine Glasbonbonnaire, ein Huhn. Das ist eine schöne Erinnerung. Habe ich den Hasen schon mal gezeigt? Kann sein, egal, ich freue mich immer noch drüber :)



Zu guter Letzt habe ich mich sogar aufgerafft und ...noch mehr Hasen hingestellt. Dekoriert trifft es diesmal nicht ganz. Aber ich habe wenigstens ein bisschen was hingestellt. Mit altem, ausgelaugten Gliederkaktus, der wieder zu Kräften kommen muss. Wie ich. 





Das war, was ich im Moment so mache. Kleine Dinge, aber wichtig für das eigene Wohlbefinden.

Ich verlinke bei Frl Ordnung, die jedes Wochenende dazu aufruft, das Wochenglück zu verewigen. Eine schöne Idee!