Samstag, 22. April 2017

In heaven : Klosterhimmel

Ich liebe spontane Spaziergänge. Gestern sind wir, mein Mann und ich und mein Sohn , der sein neuestes Objektiv ausprobieren wollte, am späten Nachmittag noch zum Kloster " Abdij Rolduc" (klick) direkt hinter der Grenze zu Kerkrade, Niederlande gefahren. Ich bin so gerne dort. Ein Ort, der Ruhe und Frieden ausstrahlt, ähnlich dem Gefühl, welches einen in einer Kirche zuweilen überkommt. 
Die Klosteranlage ist liebevoll gepflegt und sehr sehenswert. Drumherum gibt es Fischteiche und Spazierwege.



Der Himmel war strahlend blau, und es war recht kühl. Vielleicht waren wegen der Temperaturen nicht so viele Menschen dort unterwegs.... mir war es recht. Wir gingen eine Weile durch die Klosteranlage und später dann zu den Teichen. Dort befindet sich auch eine kleine Tierwiese mit einigen Ziegen, Rehen, einem Schwein, Hühnern, Kaninchen und Enten. 



Mein Mann sah sofort, dass auf der Tierwiese nicht mehr so schönes, hohes Gras stand und die grasenden Bewohner nur noch kleine Grashälmchen zum Knabbeln hatten. Ich drehte mich kurz weg und wieder zu ihm, und schon war er dabei, ordentlich Gras von außerhalb der Wiese zu rupfen und es an die dankbaren Tiere zu verfüttern. Das liebe ich    ( unter anderem) so an ihm.... er vergisst dann alles und sieht nur noch die Tiere, denen er jetzt was Gutes tun kann. Er hat sich auf jeden Fall ein paar gute Freunde gemacht. :) Allen voran diese wunderschöne Ziege hier:


Mein Sohn, der, der hier in der Nähe wohnt, und den ich ein wenig öfter genießen kann als die anderen Kinder, machte derweil Fotos am Wasser. Ich war begeistert von der hilfsbereiten Gans, die sich neben ihn stellte und anscheinend fachmännisch Fotografiertipps gab. Fachleute unter sich:










Das war ein wunderschöner Tagesausklang. Hinterher saßen wir noch ein wenig auf einer Bank an den Fischteichen und schauten einfach nur. Auf das Wasser, auf die Tiere, auf das Kloster und die frischen, grünen Bäume. All dies sehen zu dürfen, einige geliebte Menschen bei mir, macht mich sehr dankbar.

Meinen blauen Himmel über dem Kloster Rollduc verlinke ich heute bei Katja, der Raumfee. 

Donnerstag, 20. April 2017

 Nach langer Zeit mal wieder dort gewesen....


Maaseik, in der Nähe von Roermond. Auf dieser Seenplatte sind wir früher öfter mal gesegelt, damals, als die Kinder noch klein waren. Schöne Erinnerungen, und beim Spaziergang am Wasser enlang fiel sofort wieder die Stille auf, die dort herrscht. Bis auf das leise Plätschern der Wellen, den Lauten der Wasservögel und ein leises Wummern der Kiesförderanlage hört man nichts. Das ist Entspannung pur. 



Der weite Blick über das Wasser, das Beobachten der Segelboote und der lustigen Haubentaucher, das Suchen nach Muscheln und anderen Kleinoden hat so gut getan. Eine schöne, kleine Auszeit für meinen Mann und mich...



Ich musste an mein" Für immer" Lieblingslied denken: 


Montag, 17. April 2017

Was ich momentan so mache. Mein Wochenglück-Rückblick!

Nix Weltbewegendes, das schon mal vorab.

Da ist zum  Einen das Bloggen. Es fehlt mir, auch wenn ich in letzter Zeit oft genug gar nicht wusste, wie ich das, was mich bewegt formulieren soll. Zuviel passiert in der Welt, zu wenig verlässliches Wissen über die Vorkommnisse. Daher habe ich mir vorgenommen, wieder back to the roots zu gehen. Schöne Anekdoten und meine sehr eigenwilligen Handarbeiten. Vielleicht mal ein Rezept, ein Gedanke, Erlebnisse. Ganz wenig über die wild gewordene Welt da draußen. Hygge im Blog. Oder so.

Dementsprechend habe ich die letzten Tage ein paar schöne Begebenheiten fotografiert und verewige sie hier. Ich bin nämlich mal wieder in Hildesheim gewesen. Diesmal mit meinem Mann bei meiner Tochter und ihrem Freund. Wir haben schön gegessen, geredet, und wir haben uns das Schloss Marienburg -klick- angeschaut. Das war was für mich!







      

 Wieder daheim und das Wetter lässt zu wünschen übrig. Aber ich wollte schon lange wieder anfangen, mit den Händen ein wenig produktiver zu sein. Neben einigen Vorbereitungen für die Arbeit in der Schule habe ich mir die Auffrischung meiner Gitarrenspielkenntnisse verordnet. Dazu habe ich mir einen schönen Gitarrenständer aus Palisanderholz zugelegt, so dass das gute Stück nun immer griffbereit neben meinem Lieblingssessel steht. Gitarre spielen und singen macht mich sehr ausgeglichen und froh. 




Die habe ich mir von meinem allerersten Gehalt gekauft. Sie hat 500 DM gekostet und ich hüte sie wie meinen Augapfel.... 


Wider erwarten nehme ich ab. Nachdem ich dann noch mal ein bis zwei Kilo zugelegt hatte, war es doch Zeit, was dran zu tun. Die Beine litten arg, und einige körperliche Probleme waren zweifelsfrei auf das hohe Gewicht zurück zu führen. Wenn man jünger ist, fällt das Dicksein leichter. Ich habe mich also entschlossen, meine Ernährung auf ewig umzustellen und bin bislang recht erfolgreich damit. Ich verzichte auf nix, baue nur alles um. Seit Anfang des Jahres sind es nun rd. 10 kg und ich bin immer noch froh dabei. Wer wissen will wie, darf mich gern anschreiben. Ich verkaufe oder supporte nix, weiß nur nicht, ob ich den Namen hier nennen darf. 



Erdbeernicecream... immer noch hmmm!


Wann immer wir es einrichten können, statten wir dem kleinen Wildpark um die Ecke einen Besuch ab. Und vor allem, seit es dort Erdmännchen gibt! Zu allem Überfluss haben die auch noch Junge bekommen. Nicht nur ich, sondern auch viele andere Menschen standen rund um das Gehege und konnten gar nicht mehr aufhören zu schauen. Wie sie buddeln, wie sie aufmerksam durch die Gegend blicken. Und die Kleinen machen den Älteren schon fleißig alles nach. Die Mama- und Papaerdmännchen kümmern sich rührend um den Nachwuchs. Und die brummeligen Pieptöne, die alle dabei ausstoßen, sind unvergleichlich! Erdmännchenliebe...
Der Pfau sitzt majestätisch auf der alten Mauer und passt auf. Das ganze Bild sah aus wie aus einem Endzeitepos. " Pflanzen und Tiere erobern den Lebensraum zurück". Leider bekam ich nicht alles aufs Handybild.













Häkeln, Stricken, Filzen, all die Hobbies, die immer viel zu kurz kommen. Was Löchriges, wenn`s klappt, wird es ein wiederverwendbares Einkaufsnetz. Ich bin nämlich, leider, die  Plastiktütenqueen. Das will ich ändern.




Diesen wunderschönen Glashasen habe ich von meiner Kollegin bekommen. Eine große Freude, denn als Kind hatte ich so eine Glasbonbonnaire, ein Huhn. Das ist eine schöne Erinnerung. Habe ich den Hasen schon mal gezeigt? Kann sein, egal, ich freue mich immer noch drüber :)



Zu guter Letzt habe ich mich sogar aufgerafft und ...noch mehr Hasen hingestellt. Dekoriert trifft es diesmal nicht ganz. Aber ich habe wenigstens ein bisschen was hingestellt. Mit altem, ausgelaugten Gliederkaktus, der wieder zu Kräften kommen muss. Wie ich. 





Das war, was ich im Moment so mache. Kleine Dinge, aber wichtig für das eigene Wohlbefinden.

Ich verlinke bei Frl Ordnung, die jedes Wochenende dazu aufruft, das Wochenglück zu verewigen. Eine schöne Idee!